Krise / Lebenskrise überwinden

Lebenskrisen – Wie werden sie erfolgreich überstanden?

Wer kennt das nicht? Der Partner macht Schluss, die Freunde ziehen weg oder ein Familienangehöriger verstirbt. Krise über Krise und kein hilfreicher Ausweg in Sicht. 
Das Leben jedes Menschen besteht aus Höhen und Tiefen. Wenn mal etwas nicht nach Plan läuft, ist man schnell verunsichert und weiß meist nicht, wie man mit der gegenwärtigen Krise umgehen soll. Im Folgenden werden dir einige Lösungsansätze vorgeführt, aus welchen Du dir nötige Motivation schöpfen kannst! 




 

Austausch mit Mitmenschen, um Lösungen für die Krise zu finden 

Um Lebenskrisen bewältigen zu können, ist es wichtig, über seine Probleme und Gefühle zu sprechen. Vielleicht kennst Du jemanden in deinem näheren Umfeld, der in derselben Situation war oder ist wie Du und dir weiterhelfen kann. 
Falls du jedoch keinen persönlichen Ansprechpartner findest, kannst du auch einfach das Internet durchstöbern. Dort findet man viele Informationen, wie betroffene Personen mit einer bestimmten Krise umgegangen sind und welche Lösungen sie für das spezifische Problem gefunden haben. Somit kannst du dich davon inspirieren lassen, vielleicht ist ja auch etwas für deine Situation dabei! Manchmal hilft es auch nur schon, zu wissen, dass man mit seinem Problem nicht allein ist und auch andere schon durch dieselbe Krise gegangen sind, wie man selbst.



Krise zu Beginn an aufarbeiten 

Anfangs ist alles noch relativ frisch und die meisten Personen neigen dazu, die Realität erstmal für eine Weile zu verdrängen. Das mag für eine kurze Zeit vielleicht hilfreich sein, aber früher oder später wird dich deine Vergangenheit einholen, wodurch du wieder bei null anfangen musst und sich der Heilungsprozess unnötigerweise verlängert. 
Wenn Mitmenschen in der Krise involviert sind, verschlimmert sich die Situation dann meistens, da oftmals Aussprachen notwendig sind, um die Situation zu verarbeiten. Diese werden plötzlich vom Gegenüber nicht mehr gewünscht und du stehst nun allein mit deinen Problemen dar. Deswegen sei von Anfang an schlau und versuche die Krise aufzuarbeiten. 
Die Aufarbeitungsphase variiert stark und ist abhängig von der gegebenen Krise. Sind Menschen betroffen, kannst du mit ihnen klärende Gespräche führen. Ist eine Person in deinem Umkreis gestorben, kannst du ebenso mit deinem Mitmenschen über deine Gefühle sprechen oder über das, was du mit der Person bereits erlebt hast, inwiefern sie dein Leben verbessert hat. Falls du nicht gerne oder offen über deine Gefühle sprechen kannst, besteht die Möglichkeit, der verstorbenen Person einen Brief zu schreiben und darin deinen Gefühlen freien Lauf zu lassen. Du kannst auch Bilder für sie malen oder alte Fotos ansehen und einfach über die alten Zeiten nachdenken. 
Bei jeder Krise gibt es zu Beginn bestimmte Dinge, die du zum Verarbeiten machen kannst. Es ist hierbei jedoch wichtig, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen, da das Verdrängen der Realität nur unerwünschte spätere Konsequenzen mit sich zieht. 

Vergangenheit zusammen mit der Krise akzeptieren

Wurde die Krise einst aufarbeitet, Gedanken und Gefühle geordnet, so kann man mit der nächsten Phase beginnen: die Vergangenheit zu akzeptieren. In vielen Situationen ist es nicht mehr möglich, bestimmte Dinge zu verändern, die bereits zurück liegen. Wenn dein Partner dich betrogen oder verlassen hat, tut es dir nicht gut, dich den ganzen Tag zu fragen, weshalb er dies oder jenes getan hat und wieso alles so kommen musste. „Warum ich?“, „Was hat sie was ich nicht habe?“ sind meistens Fragen, die einem Tag und Nacht im Kopf umherschwirren und man einfach keine Antworten findet. 
Schließe mit der Vergangenheit ab und belaste deine Psyche nicht mit solchen Zweifeln. Es liegt alles schon zurück und kann nicht mehr verändert werden, weshalb dir die Beschäftigung mit solchen Themen nicht weiterhilft. Alles was du beeinflussen kannst ist die Zukunft, siehe deine Vergangenheit als Möglichkeit, Fehler zu verbessern und sie künftig nicht zu wiederholen. Es hat alles einen Grund, weshalb du in dieser Situation bist, habe Vertrauen!




 

Ablenkung von der Krise tut immer gut! 

Nachdem du deine Krise verarbeitet und akzeptiert hast, ist es nun wichtig, deinem eigenen Leben wieder mehr Bedeutung beizumessen. Beschäftige dich mit Dingen, die dir gut tun und lass den ganzen Stress der letzten Wochen beiseite. 
Was macht dir Spaß? Egal ob es ein Spaziergang im Park, eine Freizeitaktivität mit der Familie oder ein Urlaub in Spanien ist, denke darüber nach, was DIR Spaß macht und welche Dinge in dir Glücksgefühle hervorrufen. Meistens ist ein Tapetenwechsel erstmal gut geeignet, um sich mehr auf sich selbst konzentrieren zu können. Manchmal reicht auch nur ein gutes Buch, um mehr Zeit mit sich selbst zu verbringen, sich wieder an die schönen Seiten des Lebens zu erinnern. 
Verfalle nicht in tiefe Trauer. Vergiss die ganzen Sorgen und Probleme und starte einen Neuanfang! 

Ein positives Mindset ist der Schlüssel zum Erfolg: raus aus der Krise! 

Während jeder Krise ist es wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren und positiv in die Zukunft zu blicken. Probleme erscheinen meist größer, als sie wirklich sind und rückblickend wirst du auch gar nicht mehr verstehen, weshalb du so lange gebraucht hast, um deine Situation zu verarbeiten. 
Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass eine positive beziehungsweise negative Einstellung dein komplettes Leben determiniert. Dies ist so zu verstehen, dass eine Handlung zuerst durch eine Idee deinerseits zustande kommt. Deine Ideen werden jedoch durch deine positive oder negative Denkweise gepolt, das kannst du dir wie eine Sonnenbrille vorstellen. Wie es bei ihnen der Fall ist, siehst du die ganze Welt durch getönte Scheiben sowie du mit einer positiven oder negativen Einstellung die Welt nur durch diese Brille siehst und aufgrund dessen dir mehr oder weniger zutraust. Dieser Effekt hat ebenso Einfluss auf deine psychische Gesundheit, welche nicht außer Acht gelassen werden darf. Dies kann schwerwiegende Folgen für dich haben, deshalb sieh jede Krise so gut wie möglich als positiv an, um der Negativität in deinem Leben ein Ende zu setzen!


Krise


Gib dir die nötige Zeit, um mit der Krise ein für allemal abzuschließen

Wie dir bestimmt bekannt ist, geschehen Veränderungen nicht von heute auf morgen. Genauso ist es während einer schwierigen Krise im Leben. Du musst viel Zeit, Arbeit und Geduld investieren, um vollständig damit abschließen zu können. 
Gib dir die nötige Zeit, die du brauchst und auch wenn du länger als andere Menschen benötigst, um über diverse Dinge hinwegzukommen – das ist völlig in Ordnung. Das Wichtigste ist, dass du hierbei positiv bleibst und niemals den Fokus aus den Augen verlierst – nämlich, dass du eines Tages wieder unbeschwert lachen kannst! 

Gehe mit Rückschlägen bezüglich der Krise geschickt um 

Was du auf keinen Fall erwarten darfst ist, dass es konstant bergauf geht. Bei keinem Menschen läuft alles rund, genauso wenig wie bei dir. 
Akzeptiere Rückschläge und erwarte sie auch, da der Verarbeitungsprozess der Krise nicht immer leicht für dich sein wird. Und auch wenn Emotionen dich überrollen oder du irrationale Entscheidungen triffst, die du später bereust – alles wird auf dich zukommen und keins davon wird dich davon abbringen, dein Leben umzukrempeln und positiv in die Zukunft zu blicken! 

Fazit 

Zu Beginn wird es nicht leicht sein, versuche dich mit Menschen in ähnlichen Situationen auszutauschen und rede über deine Gefühle. Somit kannst du die Krise aufarbeiten und es wird dir besser gehen. Hänge jedoch nicht zu sehr an der Vergangenheit und akzeptiere mit der Zeit dein Schicksal so, wie es ist. Beschäftige dich mit Dingen, die dir Spaß machen und entwickle eine positive Denkweise. 
Die Krise wird sich jedoch ab und an wieder bemerkbar machen. Gehe geschickt mit Rückschlägen um und lass dir und deiner mentalen Gesundheit Zeit, sich von den vergangenen Wochen zu erholen.




 

Hier finden Sie interessante Artikel über Depression, Panik, Angst, Panikstörung

Teilen...