Hypnose bei Depressionen

Wie Hypnose dir helfen kann, dein Glück wieder zugewinnen

Um zu wissen, wie das Unterbewusstsein funktioniert, kann uns helfen zu verstehen, warum die Hypnose wirksam ist. Um diese Frage zu beantworten, müssen wir ein wenig tiefer graben – in das Unterbewusstsein.

Entgegen der landläufigen Meinung ist Depression kein Synonym für Traurigkeit. Und wer Depressionen erlebt, weiß das alles zu gut. 
Sie sind eine schwere psychische Erkrankung und viele Betroffene erleben täglich Anfälle von Hoffnungslosigkeit, Müdigkeit, Nervenkitzel und Schmerzen. Mit anderen Worten, es ist viel tiefer als nur Traurigkeit – Depression entführt den Körper und Geist. 
Nun fragst du dich vielleicht: Was hat Hypnose mit Depressionen zu tun? Kann etwas so einfaches wie Hypnose Depressionen wirklich lindern? 




 

Depressionen und das Unterbewusstsein 

Viele unserer Überzeugungen, Emotionen und Erinnerungen befinden sich im Unterbewusstsein. In der Tat wird alles, was wir erfahren, durch diese Informationsquelle gefiltert. 

In den meisten Fällen ist das Unterbewusstsein hilfreich

Wir sehen einen Schmetterling im Park und können ihn sofort identifizieren. Das liegt daran, dass im Unterbewusstsein viele nützliche Informationen enthalten sind. Wir filtern unsere Erfahrungen durch diese Datenbank und das Unterbewusstsein hilft uns in Sekundenbruchteilen, die Welt um uns herum zu verstehen. 

Das Unterbewusstsein kann jedoch viele hilfreiche Informationen enthalten. Negative Filter können tief im Unterbewusstsein eingebettet werden. Diese Filter können dann unsere Moment-zu-Moment-Gedanken und Gefühle beeinflussen. 

Wie wir zum Beispiel auf Stress reagieren, wird fast vollständig und automatisch vom Unterbewusstsein gesteuert. Wenn ein stressiges Ereignis dich zu Ängstlichkeit, Ärger oder Frustration treibt, ist es wahrscheinlich, weil dein Verstand dich dazu aufgefordert hat. 
Die gute Nachricht ist, dass wir unser Unterbewusstsein darin trainieren können, unterstützender, hilfreicher und ein besserer Freund zu sein. 
Und speziell bei Depressionen können wir das Unterbewusstsein neu programmieren, um viele der zugrunde liegenden Ursachen von Depressionen, wie Drogenabhängigkeit, Stress und Sorgen oder negatives Selbstgespräch, besser zu handhaben und zu lösen.

Kurz gesagt: Eine Hypnotherapie bei Depressionen hilft uns, viele negative Denkmuster, schlechte Gewohnheiten und unterdrückte Erinnerungen, die den Geist negativ einschränken, zu lösen. Gleichzeitig kann Hypnose unsere Bewältigungsfähigkeiten verbessern, uns dabei helfen, mit früheren positiven Erinnerungen in Kontakt zu treten und die Wirksamkeit herkömmlicher Depressionsbehandlungen wie der kognitiven Verhaltenstherapie verbessern.

Wie funktioniert Hypnose bei Depressionen? 

Hypnose ist ein sehr entspannter, über-fokussierter Geisteszustand, den die Mehrheit der Menschen erreichen können, wenn sie ein paar Entspannungs- und Fokussierungsmethoden anwenden. Unter „Hypnose“ zu sein, ähnelt der Meditation. 

Es gibt jedoch einen entscheidenden Unterschied: Hypnose hat ein Ziel

Dieser sehr entspannte Zustand ermöglicht es uns, den bewussten, kritischen Geist zu verlieren. Und wenn wir unter Hypnose sind, können wir direkt mit dem Unterbewusstsein sprechen. Tatsächlich deutet die Gehirnforschung darauf hin, dass der Geist unter Hypnose sehr anfällig für neue Informationen und neue Denkweisen wird. 
Das bedeutet, dass wir die Informationen des Unterbewusstseins während der Hypnose – wie Vorschläge und positive Bestätigungen – füttern können und diese haften. Wir können das Unterbewusstsein wiederfinden, damit wir die Welt um uns herum verstehen können. 
Deshalb sagen wir, Hypnose ist Meditation mit einem Ziel. Wir betreten diesen Zustand nicht nur, um Körper und Geist zu entspannen, sondern auch unsere unbewussten Gedanken umzugestalten und positives Denken zu fördern. 




 

Insbesondere bei Depressionen bietet die Hypnotherapie einige entscheidende Vorteile. 

Hypnose bei Depressionen ermöglicht uns die Umschulung des Unterbewusstseins. In der Tat können wir diese automatischen Denkmuster außer Kraft setzen, die Gewohnheiten, negative Gedanken und irrationale Reaktionen (alle Faktoren, die zu Depressionen beitragen können) beseitigen. 

Die Ursache behandeln 

Eine Reihe von äußeren und persönlichen Faktoren kann die Wahrscheinlichkeit einer Depression erhöhen. Zum Beispiel betrifft Drogenmissbrauch Millionen von Erwachsenen weltweit und es besteht eine enge Verbindung zu Depressionen. Etwa ein Drittel der Süchtigen ist klinisch depressiv. 
Ein geringes Selbstwertgefühl, Übergewicht und sogar stressige Lebensereignisse wie das Starten eines neuen Jobs können Depressionen zusätzlich verschlimmern. 
Hypnose kann daher Depressionen helfen, viele dieser verwandten Gewohnheiten zu lösen und zu überwinden. Depressionshypnose kann sich insbesondere auf folgende Dinge konzentrieren: 

Geringes Selbstwertgefühl

Wie wir mit uns sprechen und wie wir uns fühlen, hat einen großen Einfluss auf unsere Stimmung. Das Unterbewusstsein kann jedoch die negativen Gedanken fühlen. 
Wir lernen, wie wir hassen. Oder wir lernen immer davon auszugehen, dass wir nicht gut genug sind. 

Durch Wiederholungen beginnen diese zugrunde liegenden Gedanken zu haften. Und deshalb dringt das Negative in unsere Gedanken ein, wenn wir in den Spiegel schauen oder uns einer schwierigen Aufgabe stellen. Das Unterbewusstsein lässt sehen, was wir glauben sollen. 

Hypnose kann ein wirksames Mittel zur Überwindung eines niedrigen Selbstwertgefühls und eines negativen Selbstgesprächs sein. Während der Hypnose lernen wir die unbewussten neuen, positiven Bestätigungen über uns und wir können damit beginnen, viele dieser alten, automatischen Denkmuster freizusetzen, die unsere innere Stimme beherrschen.

Drogenabhängigkeit 

Viele der Denkmuster, die die Abhängigkeit aufrechterhalten, sind im Unterbewusstsein begraben. Sucht entführt den Körper und Geist. 
Süchte sagen, dass du dich sehnst. Sie ermutigen dich, deinen nächsten Fix zu finden. 
Diese Gewohnheiten zu kontrollieren und umzukehren, ist wichtig, um die Sucht zu überwinden. Und das ist etwas, zu dem Hypnose dich befähigt.

Mit Hypnosen können wir beginnen, A) unsere irrationalen Gedanken wie Sehnsüchte zu erkennen und B) die Kontrolle über sie zu erlangen. In der Tat haben viele Studien bestätigt, dass Hypnose bei der Linderung der Drogensucht vielversprechend ist. 


Hypnose


Angst und Stress 

Angst, die oft durch Stress verursacht wird, ist häufig eine irrationale Antwort auf die Welt um uns herum. Wir erleben ein stressiges Ereignis und das Unterbewusstsein löst die Angst aus. 
Wir können in eine ziemlich ungesunde Rückkopplungsschleife von Angstgefühlen geraten. Hypnose erlaubt uns, den Geist zu beruhigen, die Denkmuster zu erkennen, die uns ängstlich machen können und unsere Gedanken in stressigen Situationen zu kontrollieren. 

Gewichtsverlust 

Fettleibigkeit erhöht die Chance für Depressionen um bis zu 55 Prozent. Viele Menschen mit Depressionen versuchen sich mit Essen abzulenken, was während einer Depression zur Gewichtszunahme beiträgt. 
Hypnose hilft dabei, die automatischen Denkmuster zu verringern, die uns dazu bringen, ungesunde Lebensmittel zu essen oder zu viel zu essen. 

Insbesondere können wir das Unterbewusstsein darin trainieren, über ungesundes Essen negativ nachzudenken oder wir können uns beibringen, mit unseren natürlichen Hungergefühlen in Einklang zu kommen. Und dafür gibt es umfangreiche Forschungen. Mehrere Studien haben gezeigt, dass Hypnose ein äußerst wirksames Hilfsmittel zur Gewichtsreduktion ist, das Menschen dabei unterstützt, mehr abzunehmen und langfristig davon abzuhalten. 

Schlaflosigkeit 

Schlaflosigkeit kann Depression nicht nur verschlimmern, sie ist auch oft ein Symptom von Depression. Viele Menschen leiden an Schlaflosigkeit, weil sie Schwierigkeiten haben, den Geist nachts abzuschalten. 

Hypnose kann die Schlaflosigkeit auf verschiedene Weise verbessern. Das Praktizieren von Hypnose vor dem Schlafengehen hat beispielsweise gezeigt, dass Menschen länger tiefer in den Schlaf gelangen. Warum? Weil Hypnose es uns ermöglicht, den Geist zu entlasten und einen Tagtraum-ähnlichen mentalen Zustand zu erreichen. Dadurch können wir schneller einschlafen und letztendlich mehr Zeit im REM-Schlaf verbringen. 

Darüber hinaus kann Hypnose dazu beitragen, Bedingungen wie Angstzustände oder Stress zu überwinden, die Probleme beim Einschlafen verursachen.




 

Hier finden Sie interessante Artikel über Stress abbauen, Panikattacken, Angststörunge, Zwänge 

Teilen...