Erschöpfung

Erschöpfung, was ist das eigentlich? 

Das Wörterbuch gibt an: “Erschöpfung, Substantiv, feminin [die]; 1. Das Erschöpfen: Die Erschöpfung aller Reserven; 2. Durch übermäßige Anstrengung hervorgerufene Ermüdung: Bis zur totalen Erschöpfung arbeiten”. Wenn wir den Begriff Erschöpfung im Alltag verwenden, so meinen wir zumeist den Zustand den wir nach einer langen und arbeitsreichen Phase ohne genügend Pausen erreichen. Erschöpfung, das beschreibt für mich das Gefühl ausgelaugt, überarbeitet und entkräftet zu sein. Sicher kennst auch Du dieses Gefühl.

Alle deine Kollegen und Freunde berichten freudestrahlend davon, was sie alles am Wochenende erledigen werden, wie produktiv doch ihre Montag Nachmittage sind und Du wünscht dir insgeheim nur endliche eine Pause und sehnst dich nach deinem Bett. Entgegen der Porträtierung der “Neuen Produktivität” in den Medien, ist daran allerdings gar nichts verwerflich. Wir werden angetrieben rund um die Uhr Höchstleistungen zu erbringen. Tag für Tag gibt es immer noch eine ToDo-Liste, noch einen Stapel Informationen und noch ein weiteres Briefing für den nächsten Auftrag. Vielleicht hast du außerdem Kinder oder erfüllende aber kräftezehrende Freizeitprojekte? Das alles und noch viel mehr gehört zu unserem Alltag dazu. Und all das kann ab und an schlichtweg zu viel sein! Warum das nur halb so schlimm ist und wie Du lernst besser mit deinen Kräften umzugehen ohne deine Ressourcen völlig zu erschöpfen und was Du tun kannst, wenn es schon zu spät ist haben wir im Folgenden für dich zusammengetragen! 




 

Gib nur was Du auch hast- Beuge der Erschöpfung vor! 

Erschöpfung ist eine gesundheitliche Belastung für Körper und Geist. Wer sich selbst bis zur völligen Erschöpfung treibt, der kann körperliche Symptome wie einen zu niedrigen Blutdruck, Schlafstörungen oder Atembeschwerden entwickeln. Bei langfristiger Erschöpfung treten mitunter sogar Depressionen auf. Wie bei allen gesundheitlichen Bedrohungen gilt also auch hier: Vorsicht ist besser als Nachsicht! Das bedeutet Achtsamkeit im Alltag. Mach dir einmal bewusst, was deine Ressourcen stärkt und dich belastbarer macht. Was gibt dir Kraft? Für einige Menschen sind besonders soziale Ressourcen wichtig. Plane genug Zeit für soziale Kontakte ein. Ein schöner Spaziergang und ein gutes Gespräch mit der besten Freundin oder dem besten Freund kann viel Kraft geben! Vielleicht bist Du aber auch eher ein introvertierter Mensch und musst lernen mehr Zeit für dich in den Alltag zu integrieren. Meditationen, Sport der der Spaß macht oder ganz einfache Pflegeroutinen wie ein Schaumbad, Haar- oder Gesichtsmasken und eine besonders angenehme Duftkerze können dir das Gefühl geben, dir etwas Zeit für dich genommen zu haben. Tue dir etwas Gutes und das regelmäßig- Du hast es dir verdient! Egal wie vollgepackt dein Terminkalender scheint, Zeit in der Du dich und deinen Körper für deine Leistungen belohnst ist wichtig und bewahrt dich vor der völligen Erschöpfung. Du kannst dir das etwa wie bei einem Auto vorstellen. Du bist das Auto und der Tank deine Ressourcen. Zwischendurch tanken mag erst einmal wie Zeitverschwendung wirken, fährst Du das Auto allerdings leer geht irgendwann nichts mehr! Tankst Du jedoch regelmäßig nach, bist Du jederzeit gewappnet! 


Erschöpfung


Wie komme ich da nur wieder raus? Wie Du dich von der Erschöpfung befreist wenn die Vorsorge nicht gereicht hat! 

Ist der Tank dann doch mal leer, muss der Abschleppdienst her! Kein Grund zur Sorge, Du kommst aus dem Tief der Erschöpfung wieder raus, versprochen! Mach dir zunächst einmal bewusst, warum Du erschöpft bist. Jeder mögliche Auslöser ist valide. Du leistest viel und Erschöpfung ist eine natürliche Reaktion deines Körpers. Dein Körper sagt dir, dass es Zeit für eine Pause ist- und die solltest du ihm auf gar keinen Fall verweigern! Erlaube dir eine Erholungsphase ohne schlechtes Gewissen. Du tankst jetzt wieder voll auf um später wieder Leistungsstark zu sein. Achte darauf genügend zu schlafen, gesundes Essen in angemessenen Mengen zu dir zu nehmen und ausreichend zu trinken. Sind diese Grundbedürfnisse gestillt, stelle dir selbst die Frage: Was brauche ich? Jeder Mensch ist unterschiedlich in seinen Bedürfnissen. Vielleicht ist dir schon mit einem freien Abend mit deinem Lieblingsfilm geholfen, vielleicht mangelt es dir an etwas mehr. Höre auf deinen Körper und vermeide Überlastungen so gut es geht.




 

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