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Therapie von Panikattacken

Wer schon einmal eine Panikattacke hatte, weiß genau wie sehr einen solch ein Erlebnis belasten kann. Zu den körperlichen und psychischen Belastungen, die so eine Panikattacke mit sich bringt, kommt auch die Angst davor, dass sich so etwas von nun an häufen bzw. wiederholen könnte. Dieser Zustand wird auch als „Angst vor der Angst“ bezeichnet. Eine Therapie kann in diesen Fällen sehr hilfreich sein.

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Personen die davon nicht betroffen sind können häufig gar nicht nachvollziehen mit welchen großen Belastungen Menschen mit Panikattacken zu kämpfen haben. Körperlich und psychisch teils stark beeinträchtigt, lebt man in ständiger Angst, von einer neuen Attacke heimgesucht zu werden. Hier wird auch schon das Problem klar, welches die Panikattacken mit sich bringen. Denn die Betroffenen sind nicht nur kurz durch diese Panikattacken außer Gefecht gesetzt, sondern es ändert sich deren ganzes Leben.

Um mit der Angst vor weiteren Attacken besser umgehen zu können, helfen unterschiedliche Panikattacken Therapien. Die fehlende Möglichkeit sich zu entspannen und der ständige Gedanke an diese Attacken, treibt viele Betroffene in die Isolation und die Sorgen steigern sich immer weiter. Nicht selten wird dann versucht mit Alkohol oder Beruhigungsmitteln die gewünschte Ruhe herzustellen. Der Rückzug aus dem sozialen Leben, ist ein weiterer Schritt in die Verschlimmerung der Ängste. Unterschiedliche Therapien von Panikattacken können dabei helfen diese Ängste zu bekämpfen.

Welche Therapien helfen bei einer Panikattacke?

Was hilft bei Panikattacken?  

Um effektiv gegen Panikattacken vorzugehen ist eine Panikattacken-Therapie absolut empfehlenswert. Viele der Betroffenen haben mit einer Therapie (Kognitive Verhaltenstherapie) gute Erfahrungen machen können. Auch die Konfrontationstherapie ist als Teil einer Panikattacken-Therapie eine sehr bewährte Methode. Wer sich Unterstützung und Hilfe im Umgang mit seinen Panikstörungen wünscht, ist mit einer Therapie auf dem besten Weg in ein angstfreies bzw. panikfreies Leben. Diese Art der Hilfe sollte unbedingt in Anspruch genommen werden.

Eine Therapie soll unterstützen, dass sich die Betroffenen nicht mehr verstecken und versuchen wieder aktiv am Leben teilzunehmen. Die Therapie unterstützt dabei, sich nicht für die Angsterkrankung zu schämen und diese Schritt für Schritt in den Griff zu bekommen.

Die Panikattacken-Therapie vermittelt den Betroffenen das Wissen nicht alleine mit ihren Ängsten zu sein, denn viele leiden unter diesen Panikstörungen und wenn den Betroffenen erst einmal klar wird, dass man nicht allein ist und das es viele Personen gibt, die Behandlungserfolge erzielt haben, wird der Weg ein wenig leichter.

Grundsätzlich kann man sich auf zwei Ansätze bei der Behandlung von Panikstörungen konzentrieren. In der Therapie lernt man wie mit den Panikattacken umgegangen wird aber auch was die Auslöser dieser Attacken sein könnten. Die Betroffenen müssen lernen mit dem alltäglichen Stress besser umzugehen. Sie erhalten Hilfe um ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Wie man es schafft die eigenen Erwartungen an sich selber zu senken, ist ein anderer wichtiger Punkt der Therapie. Durch das Erlernen besser mit den Ängsten umzugehen, wird vielen Betroffenen klar, welche Dinge in ihrem Leben die Angst beeinflussen.

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Das Ziel der Therapie

Das Ziel der Therapie von Panikattacken ist es, den Betroffenen aufzuzeigen, dass diese nicht körperlich krank sind. Ausschließlich die Ängste führen zu den körperlichen Symptomen. Eine Therapie der Panikattacken ist die Konfrontation mit der Angst, hier wird erlernt sich den Ängsten zu stellen und diesen nicht länger aus dem Weg zu gehen. Dies ist sehr wichtig um sich vor Augen zu führen, dass man die Ängste aushalten kann und das diese nicht zu körperlichen Schäden führen. Der Arzt oder Therapeut steht dem Betroffenen bei dieser Auseinandersetzung hilfreich zur Seite und gibt Ratschläge wie man mit den Symptomen des Körpers umgehen soll und u. a. kann man durch Atemübungen oder einige Entspannungstaktiken, Meditation zur eigenen Beruhigung beitragen.

Medikamente zur Behandlung von Panikstörungen

Bei der Therapie können auch Medikamente unterstützend eingesetzt werden. Der Einsatz von Medikamenten wird jedoch als weniger Sinnvoll eingestuft, denn gerade wenn es um Panikattacken geht, sind diese Medikamente meistens nicht sehr hilfreich. Die Attacken kommen stets ganz plötzlich und so müsste man ein Mittel einnehmen welches den Patienten kontinuierlich beruhigt. Häufig helfen Medikamente die Angst herab zu stufen und nur solange wie die Einnahme fortgeführt wird. Leider kehrt die Angst auch schnell zurück, wenn man die Medikamente wieder absetzt. Es wird also nicht die Ursache der Angsterkrankung bekämpft, sondern nur deren Symptome. Dazu kommt noch, dass Medikamente mit vielen Nebenwirkungen belastet sind.

Einige Mittel aus der Homöopathie können gegen die Symptome der Angsterkrankung eingenommen werden, diese wirken beruhigend, können jedoch nur beschränkt die Ursachen der Ängste beheben. Im Grunde muss der Arzt entscheiden ob und wann Medikamente eingesetzt werden und welche die richtigen sind. Die Einnahme der Medikamente sollte stets gut überwacht werden.

Eine Panikattacken-Therapie sollte wie jede andere Therapie aus freien Stücken angetreten werden. Am besten ist es, wenn die Betroffenen schnell handeln und sich Hilfe suchen. Je länger man erst einmal mit den Ängsten lebt, desto schwieriger ist der Weg die Ängste hinter sich zu lassen. Eine gewisse Art der Selbsthilfe ist sicherlich schon, wenn man sich nicht isoliert und weiterhin soziale Kontakte pflegt und sich den Ängsten stellt. Hat man eine akute Panikattacke sollte man sich dieser stellen und wird bemerken, dass diese Attacke, ab einem bestimmten Punkt wieder vergeht. Nur auf diese unangenehme Weise ist es möglich eine Verbesserung zu erwirken. Eine ruhige Bauchatmung fördert das schnellere zurückkehren in die Entspannung.

Her finden Sie auch hilfreiche Informationen zu: Agoraphobie, Generalisierte Angststörung, Panikstörung, Platzangst

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