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Phobien – Entstehung und erfolgreich bekämpfen

Es ist nicht ungewöhnlich Angstzustände vor bestimmten Situationen, Ereignissen oder Tieren zu bekommen. Am bekanntesten ist die Spinnenphobie. Ein wahres Erstarren durchdringt den Körper und der Betroffene, steht mit weit aufgerissenen Augen vor dem tierischen Problem. Was anfangs müde belächelt wird, bestimmt mit der Zeit den Tagesablauf. Die Phobien erobern die Welt und zwängen diese ungemein ein. Ein klarer Gedanke ist dann nicht mehr zu fassen und Beklemmungsgefühle treten auf.

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Wie entstehen Phobien?

Kommen wir damit auf die Welt, oder verselbständigt sich das Problem von ganz alleine. Sicher werden auch Sie sich fragen, sind Phobien normal? Die Ursachen sind unterschiedlich warum Phobien auftreten. Das kann aus der Kindheit heraus entstehen, bis hin zu ungelösten Konflikten. Auch traumatische Erlebnisse, bewirken die nicht steuerbaren Phobien. Die Entwicklung kann aber durchaus aus dem Elternhaus heraus entstehen, dem sogenannten Model-Lernen. Hat ein Elternteil vor gewissen Dingen Angst, verinnerlicht das, auch das Kind. Es wird sozusagen vorgelebt. Der böse Hund des Nachbarn, das unheimliche Gewitter. Aber auch das Alleinsein an sich, bewirkt das große Problem und kann Phobien hervorrufen. Wie gefangen und befangen sind die Betroffenen und ergeben sich in ihr Schicksal. Die Atemfrequenz steigt, die Muskeln sind angespannt, der Körper ist in absoluter Alarmbereitschaft. Auch Herzrasen und Übelkeit können abrupt auftreten. Warum Phobien entstehen ist aber dennoch nicht geklärt. Denn jeder Mensch reagiert auf Angst unterschiedlich.

Phobien was ist das?

Phobien sind ein weiter Begriff und nicht nur an einen Gegenstand, oder an eine Situation geknüpft. Zum Beispiel ist der Fahrstuhl nicht das Problem, sondern man könnte darin ersticken, oder er könnte stecken bleiben. Die Brücke über dem Fluss macht alleine keine Angst, doch man könnte über das Geländer stürzen. Phobien zwängen ein und machen krank. Sie vereinnahmen den Jeweiligen so, dass der Tagesablauf komplett durcheinander gerät. Die verbundene Konsequenz ist einfach nur bedrohlich. Ist Ihr Leben davon bestimmt, sind Stolperfallen vorprogrammiert. Fast alles kann Phobien auslösen, von denen wir vorher nicht wussten, dass sie so unser eigenes Ich vereinnahmen. Das Denken und Handeln wird davon geleitet. Doch was tun, sich stellen oder einfach den Phobien immer ausweichen?

Phobien bekämpfen

Am besten beginnen Sie mit der Kampfansage. Geradezu lächerlich denkt man, Angst vor einer Maus zu haben. Doch ist die Maus wirklich das Problem, oder führt sie dieses nur herbei? Phobien entstehen aus Phantasien heraus. Unsere Gedanken spielen uns einen Streich. Wir fallen in einen Strudel der uns immer weiter und weiter treibt. Ohne dabei den Anker zu setzen. Vielleicht gehören auch Sie zu den Menschen, die sich geradezu reinsteigern. Doch Phobien kann man auch stoppen. Die wirren Gedanken verleiten uns dazu und schalten das normale Denken komplett aus. Dabei sollten wir uns auf unsere Fähigkeiten konzentrieren. Angst bedeutet einen Hinweis auf die Gefahr, aber geht von dieser kleinen Maus wirklich eine aus? Sie werden also panisch und kopflos, aber warum eigentlich. Also brauchen wir den Umkehrschluss, um uns den Phobien zu stellen.

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Phobien was tun?

Man kann nicht jeder Situation ausweichen, aber wie können unsere Körperreaktionen beeinflussen. Sie werden sicher denken, „einfacher gesagt als getan“. Doch der Wille gegen die Phobien anzukämpfen ist ausschlaggebend. Sie verändern im Prinzip Ihr Verhalten und steuern dagegen. Niemand ist hier schutzlos ausgeliefert, das spielt sich nur im Kopf ab. In einem sogenannten Konfrontationstraining, bleibt der Betroffene solange im Geschehen, bis seine Angst nachlässt. Man läuft also nicht davon, warum auch.

Es besteht keine Gefahr, das müssen auch Sie sich immer verinnerlichen. Haben Sie vor Hunden Angst, dann klären Sie im Vorfeld, ob der Hund lieb ist und sie sich ihm Nähern dürfen. Ein großer Schritt, aber in die richtige Richtung. Auch eine Spinne und mag ihr Anblick noch so scheußlich sein, ist kein Monster, vor dem Sie die Flucht ergreifen müssen. Aus Gefahr wird ungefährlich, das müssen Sie sich immer vor Augen halten. Lassen Sie sich über eine Brücke begleiten, laufen Sie nicht einfach panisch drüber. Erleben Sie bewusst was mit Ihnen vorgeht und steuern Sie auch bewusst dagegen. Nicht den Fehler machen und krampfhaft am Brückengeländer festhalten, sondern an der Person Ihres Vertrauens.

Wer ist betroffen?

Das ist schwierig zu beantworten, denn man kann nicht sagen nur labile Menschen, leiden unter Phobien. Erlebtes, negative Einflüsse und Strukturen aus der Kindheit sind Auslöser. Phobien lauern nicht an jeder Ecke, sondern in Ihrem Kopf. Sie malen sich ein Szenario aus, das die Angst schürt. Wussten Sie eigentlich das Angst überlebenswichtig ist? Nur so werden wir vor wirklichen Gefahren geschützt.

Bei Ihnen ist aber nicht die Angst vorherrschend, sondern Ihre negativen Gedanken. Kommt die Psyche mit den Vorkommnissen nicht mehr klar, treten Depressionen auf. Nun werden Sie sich fragen warum Depressionen? Ein Kreislauf setzt sich in Bewegung, der durch ihre negativen Gedanken ausgelöst wird. Wenn wie Menschen aus bestimmten Situationen keinen Ausweg finden und anfangen uns im Kreis zu drehen, kommt eine Depression zustande. Also müssen Sie eine Strategie entwickeln, aus negativ wird positiv. Schmeißen Sie sich nicht todesmutig in „Ihre Gefahr“, sondern Ihr Zauberwort heißt „beruhigen“. In der Ruhe liegt die Kraft, sammeln Sie sich und bereiten Sie sich vor. Phobien sind keine böse Macht, sondern eben ein wirres Gedankenspiel.

Entspannen, Meditieren und die Kraft der Natur

Die innere Mitte finden und vor allem zu sich selbst. Nur so können Sie die Kraft schöpfen, die Sie brauchen. Innehalten, loslassen und beruhigen. Die tiefgreifenden Synergien lassen den Körper und Geist wieder eins werden. Sie befreien sich grade zu davon. Die innere Stille wird durch den subtilen Gedankenpuls erreicht. Ist der Geist bereit zu transzendieren, kommt der Organismus in einen Ruhezustand. Fast einem Tiefschlaf ähnlich und befreit sich von der Last der Phobien. Dabei werden die Selbstheilungskräfte unterstützt und wieder aktiviert. Denn Phobien führen mit der Zeit zu Schlaflosigkeit, und eben zur Depression. Somit tritt der Serotoninmangel auf und kann Migräne und Aggression auslösen. Deshalb ist die vollkommene Entspannung und Meditation so wichtig. Unterstützt werden kann sie durch die Kräfte der Natur, der sogenannten Homöopathie.

Hier werden Ihnen einige natürliche Helfer vorgestellt:

Argentum nitricum
Bei Angst und Beklemmungsgefühlen, Lampenfieber und Prüfungsangst. Die Furcht vor engen Räumen, sowie bei Kopfschmerzen und Schwindelanfällen. Zudem lindert es Einschlafstörungen und motorische Störungen.

Aconitum napellus
Unruhe, Todesangst, wiederkehrende Furcht und Angstattacken.

Arenicum album
Bei endogenen Depressionen, Alpträumen, Angst, Phobien, Erschöpfungszuständen und Reizbarkeit. Es wirkt auf das zentrale Nervensystem ein.

Calcium Carbonicum
Erschöpfung, Hoffnungslosigkeit, Ängste und Phobien.

Lachesis mutus
Phobien, Trennungsängste, mangelndes Selbstvertrauen, Zukunftsangst, Angst vorm Einschlafen.

Natrium chloratum
Depression, Stressbewältigung, Phobien und Angstzustände.

Phosphorus
Unsicherheit, ein schwaches Nervensystem. Angst vor Dunkelheit, Phobien, Schlafprobleme, Angst vor Gewittern und dem Tod.

Um für Ihren Typ das richtige Mittel der Wahl auszusuchen, ist es ratsam beim Heilpraktiker vorstellig zu werden. Es setzt zudem eine gewissen Anamnese voraus. Nur so kann die Homöopathie wirklich helfen. Auch müssen die Potenzen genau dosiert werden.

Spielt die Ernährung eine Rolle?

Ja! Forscher entdeckten in einer Langzeitstudie eine Verbesserung durch bestimmte Lebensmittel. Omega-3-Fettsäuren, Hülsenfrüchte, Nüsse, Obst und Gemüse sind Nervennahrung und gesund. Diese bewirken eine Nährstoffversorgung die Depressionen und Ängsten entgegenwirkt. Denn Fastfood und Fertigprodukte machen nicht nur dick und krank, sondern fördern die Angst in uns. Zudem kommt eine hektische und eben ungesunde Lebensweise mit dazu. Rauchen, Alkohol und Bewegungsmangel machen faul und dünnhäutig. Unser Nervenkostüm ist extrem angespannt.

Aber nun zurück zur Ernährung. Der Mangel an Neurotransmittern, unseren chemischen Botenstoffen im Gehirn, wird durch viel Fett und Kohlehydrate gefördert. Das wiederum bewirkt eine depressive Stimmung. Phobien haben gerade hier ein leichtes Spiel. Vitamine, Mineralstoffe, sowie ausreichend Nährstoffe, machen glücklich. Denn glückliche Menschen werden seltener krank, leiden weniger an Allergien und auch an Phobien. Zu jeder gesunden Ernährung gehört auch ausreichend Bewegung. Bekanntlich macht Sauerstoffmangel ebenfalls krank. Nehmen Sie sich gerade das zu Herzen. Denn unsere Endorphine, die Glückshormone blockieren negative Gedanken, die gerade die Phobien auslösen. Also gesund ernähren und Sport, bringt Ihr Wohlbefinden zurück. Damit sorgen Sie auch wieder für ausreichend Schlaf. Eine Symbiose die uns aufrecht erhält und stark macht.

Sie sind nicht alleine

Haben Sie sich schon mal gefragt, wie viele Phobien gibt es? Diese alle aufzuzählen würde ganze Seiten füllen. Es sind hunderte und täglich gesellen sich neue dazu. Von der Ablutophobie – die Angst sich zu Waschen oder Baden, bis hin zur Zoophobie, die Angst vor Tieren. Auch die soziale Phobie ist vertreten. Hierbei kommen Befürchtungen auf, negativ bewertet zu werden und nicht angenommen zu sein. All diese Phobien beherrschen die Betroffenen und machen ihnen das Leben unglaublich schwer. Treten Phobien nur bei Flugangst auf, ist das noch eine relativ überschaubare Situation. Doch tritt sie im täglichen Leben auf, kommt man ihr nicht aus. Denn die Angst vorm Schlafen, Lernen, vor Keimen oder der Dunkelheit, wird dann zum unausweichlichen Begleiter.

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Die Quintessenz daraus

Phobien sind heilbar und behandelbar. Sie sollten sich dessen bewusst sein, das nur das Auseinandersetzen mit dem Problem zum Erfolg führt. Dazu zählen, die Selbsterkenntnis, das Erkennen der Situation, Entspannung und Meditation und die Kraft aus der Natur. Eine gesunde und bewusste Lebensweise, hilft ebenfalls den Phobien den Kampf anzusagen. Psychopharmaka, oder Antidepressiva unterdrücken dagegen nur die Symptome der Angst. Wenn es Ihnen gut tut darüber zu sprechen, dann teilen Sie Ihr Leid mit einer Selbsthilfegruppe. Denn reden hilft. Niemand muss mit Phobien leben, auch Sie nicht.

Hier finden Sie mehr Informationen zu Agoraphobie, Panikattacken, Generalisierte Angststörung

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