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Panikstörung – Lösungen finden

Vielleicht haben Sie das auch schon erlebt. Plötzlich wird ihnen schwindelig, gleichzeitig fängt das Herz an zu rasen, Ihnen wird heiß und gleich wieder kalt, vielleicht begleitet von einem einschnürenden Gefühl in der Atemregion. Dann kann es sein, dass Sie auch schon einmal eine Panikstörung erlebt haben.

Was ist eine Panikstörung?

Periodisch-peroxysmale Angst ist das Fachwort der Mediziner, wenn es um eine Panikstörung geht. Dabei kommt das Wort peroxysmal nicht, wie so oft im Medizinerlatein, aus ebendiesem, sondern aus dem Griechischen. Es bedeutet nichts anderes als „anfallsartig“ und macht somit klar, worum es wirklich geht. Panikstörungen sind nicht dauerhaft vorhanden, sondern treten in bestimmten Situationen, also periodisch und eben anfallsartig, also schnell und unvorhersehbar ein. Sie sind dann vielleicht der Meinung, dass diese Symptome von einer körperlichen Krankheit herrühren, etwa einem drohenden Herzinfarkt oder einem Schlaganfall. Da die Symptome oft ähnlich sind und die Diagnose einer Panikstörung meist nicht so schnell getroffen ist, bekommen Sie Todesangst. Solche Attacken gehen zwar nach einer nicht kurzen Zeit wieder weg und alles wird normal, aber das Gefühl zu sterben haftet sich im Kopf an.

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Wer ist von einer Panikstörung betroffen?

Weder Männer noch Frauen oder Kinder sind davor gefeit, an einer Panikstörung zu erkranken. Statistisch gesehen erkranken aber doppelt so viele Frauen an einer Panikstörung, als Männer. Meist beginnt es im Alter des „Erwachsenwerdens“ zwischen dem 15. und dem 24. Lebensjahr.

Wie entstehen Panikstörungen und warum?

Es ist nicht genau geklärt, was eine Panikstörung direkt beeinflusst. Fest steht jedoch, dass viele einzelne Faktoren zusammenspielen und die Angstattacken nicht wie aus dem nichts auftreten. So gibt es auch einen Zusammenhang der Genetik mit einer entstehenden Panikstörung. Eine verminderte oder gestörte Botenstoffaktivität in wichtigen Bereichen des Gehirns kann eine solche Störung positiv beeinflussen. Aber auch bei viel Stress, ob in der Arbeit oder mit dem Partner, kann eine kleine Situation genügen, um einen Kurzschluss herbeizuführen und eine Panikstörung auszulösen.

Sind sie besonders ängstlich? Dann ist Ihr Risiko an einer Angststörung zu erkranken von Natur aus höher. Denn ängstliche Menschen interpretieren viele Symptome des Körpers, die sich schlicht aus dem Stress der Ängstlichkeit her entwickeln schon als lebensgefährlich. Somit wird die Angst dann noch ein bisschen größer. Dadurch wiederum verschlimmern sich auch die Symptome des Körpers – eine Panikstörung entsteht.

Haben Sie in Kindheitstagen traumatische Erlebnisse erfahren, wurden etwa vergewaltigt, haben nicht genug Liebe und Zuneigung erfahren, oder starke Probleme mit ihren Eltern gehabt? Auch das kann eine Panikstörung im späteren Leben begünstigen. Verliert man im Erwachsenenalter einen nahen Angehörigen oder den Partner durch eine Scheidung, kann dies ebenso dazu führen.

 

Wie äußert sich eine Panikstörung?

Eventuell haben Sie schon einmal die folgenden Symptome gespürt und wussten nicht recht, wie Sie sie einordnen sollten. Finden Sie sich in den Aufzählungen wieder kann, aber muss das nicht auf eine Panikstörung hindeuten. Eine ärztliche Abklärung ist dringend von Nöten.

  1. Eines haben alle Panikattacken gemeinsam, denn mindestens Mundtrockenheit, Schweißausbrüche, starkes Herzklopfen bis hin zu Herzrasen oder ein Zittern treten immer auf. 
  2. Eine Panikstörung ist nie von langer Dauer. Sie schaukeln sich etwas auf, um dann langsam wieder abzuklingen. Meist ist der Spuk innerhalb von wenigen Minuten wieder vorbei.
  3. Zu den Symptomen, die immer auftreten gesellen sich meist noch Schmerzen im Brustkorb, eine Engegefühl in dieser Region, Übelkeit und Atembeschwerden.
  4. Es können auch Hitzewallungen oder ein Gefühl von starker Kälte auftreten.
  5. Durch das plötzliche Auftreten der zuerst ungewohnten Symptomatik kommt bei den Betroffenen Todesangst auf.

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Was tun gegen die Panikstörung?

Nachdem eine solche Erkrankung vom Hausarzt und Psychologen diagnostiziert wurde, heißt es, daran zu arbeiten. Es gibt bestimmte Mittel und Wege, wie Sie aus diesem Teufelskreis entkommen können. Wichtig ist, sich nicht selbst aus dem Verkehr zu ziehen. Leider tritt bei den Betroffenen dann ein Vermeidungsverhalten auf. Das heißt, dass die Situationen, in denen die Panikstörung auftrat, vermieden werden. Dies kann allerdings zu einer Verstärkung der Angst führen. Daher ist auch eine längere oder dauerhafte Krankschreibung nicht das Ziel der Therapie. Zwar werden sie für einige Tage oder Wochen krankgeschrieben, um das Angstverhalten etwas zu entschleunigen und erste therapeutische Maßnahmen zu beginnen, aber ein Entzug aus dem Alltag ist nicht der richtige Weg.

Zur Behandlung einer Panikstörung empfehlen die meisten Ärzte ein Zusammenspiel aus der kognitiven Verhaltenstherapie und der Behandlung mit Medikamenten. Die kognitive Verhaltenstherapie zielt darauf ab, das Gefühl der Angst erst wissentlich herbeizuführen, um es im nächsten Schritt selbst bewusst wahrzunehmen und dann zu lernen, wie man damit umgeht. So wird eine Panikattacke zum Beispiel durch schnelles Drehen herbeigeführt, Schwindel tritt auf. Sie lernen in diesem Fall, dass die damit auftretenden Symptome nicht von einer körperlichen Krankheit kommen. Im gleichen Moment ist der Therapeut an Ihrer Stelle und hilft Ihnen, mit der Situation umzugehen. In der sogenannten Begegnungstherapie setzen Sie sich dann genau den Situationen aus, die Ihnen die Angst bereiten. Je öfter, desto besser gewöhnen Sie sich daran und lernen damit umzugehen. Die Angst den Situationen wird immer geringer werden. 

Hier können Sie auch mehr über Angstzustände oder Agoraphobie und Panikattacken erfahren.

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