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Panikattacken – Ursachen und Behandlung

Was sind Panikattacken – Ursachen & Behandlung

Psychische Probleme, wie etwa Angststörungen und Panikattacken sind immer noch ein Thema über das nur selten in der Öffentlichkeit gesprochen wird. Ganz im Gegensatz zu körperlichen Krankheiten und Problemen sehen die Betroffenen nicht selten die Schuld für ihre Panikattacken bei sich selbst. Nicht selten werden Panikattacken auch als eine Art persönliche Schwäche gesehen. Wenn Sie selbst unter Panikattacken leiden, kennen Sie vielleicht auch die Angst, dass Freunde, Bekannte oder Ärzte Ihr Problem nicht ernst nehmen. Jedoch rufen Panikattacken sehr ernst zu nehmende Symptome hervor, die den Betroffenen in seinem Alltag durchaus einschränken können. Meist besteht dann das Gefühl, dass die eigene Angst einem buchstäblich im Wege steht und einen hemmt. Von leichten Schweißausbrüchen, bis hin Ohnmachtsanfällen kann die Intensität der Symptome dabei variieren. Jedoch sollten Sie, selbst wenn Sie nur unter gelegentlichen, kurzzeitigen und weniger intensiven Panikattacken leiden diese ernst nehmen. 

Die häufigste Ursache für die Panikattacken ist meist Stress. Dieser verursacht dann einen Adrenalinschub im Blut. Die ursprünglich psychische Ursache wirkt sich somit auf den Körper aus. Jedoch können Panikattacken auch sehr gut behandelt werden. Dafür gibt es die unterschiedlichsten Methoden. Die Frage nach der für Sie richtigen Methode kann natürlich nicht pauschal beantwortet werden. Bei jedem Mensch sind die Ursachen seiner Panikattacken unterschiedlich. Darauf muss auch die Behandlung eingehen. Im Zweifel sollte so lange nach einer passenden Methode gegen die Panikattacken gesucht werden, bis sich erste Erfolge zeigen. Im folgenden Artikel sollen Ihnen jedoch einige Faktoren gezeigt werden, mit denen Sie Ihre Panikattacken gezielt behandeln können. Dies soll ohne die Einnahme von verschreibungspflichtigen Medikamenten erfolgen. Jedoch sollte bei einer Verschlimmerung der Symptome nicht gezweifelt werden einen Arzt aufzusuchen.

Mit Meditation die Panikattacken behandeln

Um bei einer Panikattacke wieder Herr über sich selbst zu werden, hilft es vielen Betroffenen bestimmte Meditationstechniken zu nutzen. Denn dadurch erfolgt eine bessere Kontrolle über die eigene Atmung. Dies kann zu der gewünschten Entspannung, welche die Panikattacke lindert führen. Auch zur Prävention kann die Meditation somit sehr hilfreich sein und dadurch das Auftreten von Panikattacken effektiv verhindern.

Bei der Durchführung einer Mediation werden, wenn sie richtig ausgeführt wird der Blutdruck und der Puls gesenkt. Dadurch wird der Körper in einen entspannten Zustand versetzt. Auch das allgemeine Befinden wird dadurch merklich verbessert. Außerdem hat die Meditation den weiteren Vorteil, dass sie neben ihrer Effektivität gegen Panikattacken auch vollkommen ohne eine medikamentöse Behandlung auskommt. So können Sie auf unschöne Nebenwirkungen verzichten. Zeigt die Meditation ihre Wirkung, beschreiben viele Patienten diesen Vorgang wie ein Abfallen einer schweren Last. Das Leben kann nun unbeschwerter und frei von Ängsten erfolgen. Ebenfalls beschreiben die Patienten, dass sie sich nun weniger Sorgen machen würden und mit mehr Energie durch ihren Tag gehen würden.

Natürlich muss die Meditation dafür regelmäßig und richtig durchgeführt werden, um die gewünschte Wirkung auch zeigen zu können. Wenn Sie nach einer sehr schnellen Lösung des Problems suchen, werden Sie mit Meditation nur wenig erreichen können.

Anleitungen und Tipps, zur richtigen Durchführung finden sich online problemlos. Hier können Sie sich diverse Anleitungen durchlesen oder sich wichtige Tipps direkt in kurzen Videos ansehen. Sogar ganze Blogs und Podcasts finden sich zu diesem Thema. Auch das Suchen von Gleichgesinnten per Internet kann Ihnen helfen. Hier könnten Sie beispielsweise erfahren, wie andere Personen mit ihren Panikattacken umgehen und sie mit Meditation behandeln konnten. Wer jedoch lieber den klassischen Weg nehmen möchte, kann einen Meditations-Kurs besuchen oder sich das benötigte Wissen mit Hilfe eines Buches aneignen. 

Entspannung gegen die Panikattacken

Im Vorherigen Abschnitt wurde bereits angesprochen, dass Meditation gegen das Aufkommen von Panikattacken sehr hilfreich sein kann. Ebenso können die Panikattacken dadurch präventiv behandelt werden. Dies beruht auf dem Prinzip, dass sich der Patient durch die Meditation entspannt. Wichtig ist demnach die Entspannung an sich, unabhängig davon wie sie erreicht wird. Somit können Sie Panikattacken gezielt loswerden, indem Sie sich die benötigte Zeit nehmen, um Entspannung zu finden.

Als erstes sollten Sie sich überlegen, was genau Sie eigentlich entspannt. Vielleicht ist dies ein Treffen mit Ihrer besten Freundin, ein ruhiger Einkaufsbummel oder das Lesen eines guten Buches. Aber auch ein Schaumbad oder das Hören von ruhiger Musik können zur gewünschten Entspannung führen. Von vielen Personen wird auch das Spazieren gehen in der Natur als entspannend empfunden. Ein besonders ruhiger Abschnitt eines Waldes oder ein Feldweg, der von nur wenigen Personen benutzt wird, können für einen entspannenden Spaziergang besonders gut genutzt werden. Wenn Sie jedoch kein großer Fan der Natur sind, wird Sie vielleicht eine Massage entspannen. Vor allem wenn diese regelmäßig gebucht wird, wirkt sich dies finanziell nicht zu sehr aus. Außerdem zeigt sich dabei der Vorteil, dass Sie regelmäßig einen festen Termin haben, bei dem sich nur um Sie gekümmert wird. Die dadurch erlangte Entspannung zeigt sich besonders positiv bei der Vorbeugung von Panikattacken.

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Homöopathie: schnelle Hilfe gegen Panikattacken

 

Natürlich können Panikattacken auch mit ,,richtigen Medikamenten‘‘ behandelt werden. Jedoch zeigen diese meist sehr starke Nebenwirkungen und wirken sich negativ auf die Gesundheit des Patienten aus. Auch für die dauerhafte Anwendung sind diese meist nicht konzipiert worden. Außerdem werden die Panikattacken dadurch nicht wirklich behandelt, sondern nur unterdrückt. Sanftere Methoden bietet hingegen die Homöopathie. Jedoch können auch hier nur die Symptome und nicht etwa die Ursache bekämpft werden. Wenn Sie bereits unter Panikattacken leiden, kennen Sie jedoch bestimmt die Situation, dass Sie einfach nur so schnell wie möglich etwas gegen die anhaltende Panikattacke unternehmen möchten. Genau hier greifen die homöopathischen Mittel. 

Homöopathische Mittel: 

Beispielsweise könnten Sie auf Aconitum zurückgreifen. In Tablettenform hilft es gegen große Unruhen, starke Ängste und einen schnellen Puls. Bekannt ist es vor allem für seine hohe Wirksamkeit. Dadurch ist es bei Betroffenen beliebt und stark nachgefragt. Einige Betroffene schwören sogar auf die Wirkung, welche dieses Mittel verspricht. Dadurch, dass es auch ohne ein ärztliches Rezept gekauft werden kann, ist die Besorgung on Aconitum sehr einfach und zeitsparend. Teilweise kann sie sogar online erfolgen. Dies hat den Vorteil, dass Sie den Kauf vollkommen anonym durchführen können. Denn wie bereits erwähnt schämen sich viele Betroffene für ihre Panikattacken.

Argentum nitricum bietet ebenfalls eine starke Wägung, wenn der Betroffene unter einer starken Angst, Unruhe oder Zitteranfällen leidet. Da es sich bei diesen Erscheinungen um Symptome einer Panikattacke handeln, kann Argentum nitricum hier sehr wirksam eingesetzt werden. Hier wird das homöopathische Mittel in Form von Tropfen eingenommen, was eine individuelle Dosierung erleichtert.

Auch die Einnahme von Coffea kann bei Panikattacken eine Lösung darstellen. Leidet der Betroffene unter Schlaflosigkeit und Herzrasen, als Auswirkung der Panikattacke zeigt sich dieses homöopathische Mittel als besonders wirksam. Auch bei einem schnellen Puls, Schweißausbrüchen und einer Überempfindlichkeit von Schmerzen kann Coffea helfen.

Welches homöopathische Mittel in Ihrem Fall empfehlenswert ist, hängt stark von Ihren persönlichen Neigungen und Symptomen ab. Im Zweifel empfiehlt es sich jedoch immer so lange auszuprobieren, bis ein wirksames Mittel gefunden wird. Schließlich geht es dabei um Ihre Gesundheit. 

 

Zusammenhang Ernährung und Panikattacken

Ebenso hat die Ernährung einer Person Auswirkungen darauf, ob sie unter Panikattacken leidet oder nicht. Denn durch den Mangel an bestimmten Mineralien und Nährstoffen können die Neurotransmittel negativ beeinflusst werden. Dies begünstigt jedoch das Aufkommen von Panikattacken. Es ist jedoch keine spezielle Diät erforderlich, um sich gegen Panikattacken zu wappnen. Meist ist es bereits vollkommen ausreichend gesund und ausgewogen zu Essen. Dabei sollte auch auf die übrigen Essgewohnheiten geachtet werden. Ein unkontrolliertes Essen vor dem Fernseher zeigt sich beispielsweise als nicht förderlich. Hier wird die Nahrungsaufnahme nicht in den Mittelpunkt gestellt, sondern erfolgt fast unbemerkt nebenher. Auch ein sehr unregelmäßiges Essen sollte vermieden werden. Dies kann in vielen Fällen den Stress zusätzlich erhöhen, was sich dann wiederum begünstigend auf die Panikattacken auswirkt. 

Ausgewogen ernähren:

Dies zeichnet sich vor allem durch eine hohe Zufuhr an Vitaminen und Nährstoffen aus. Auch auf den regelmäßigen Verzehr von Vollkornprodukten sollte geachtet werden. Wenn Sie gerne Fisch oder Fleisch essen, sollte es sich dabei um möglichst fettarme Sorten handeln. Besonders weißes Fleisch ist hier zu empfehlen. Fettarmer Joghurt und andere Milchprodukte eigenen sich ebenfalls sehr gut, wenn Sie sich ausgewogenen ernähren möchten. Achten sie dabei jedoch darauf, dass der Zuckergehalt nicht zu hoch ausfällt. Außerdem lässt sich sagen, dass die meisten Produkte, die stark industriell verarbeitet wurden, meist auch sehr ungesund sind. Dies betrifft vor allem die Fertigprodukte, da hier besonders viele Geschmacksverstärker und Stoffe für eine längere Haltbarkeit verwendet werden.

Wer sich gesund ernähren möchte, auch um Panikattacken vorzubeugen, der sollte auf solche Produkte am besten komplett verzichten. Auch auf einen regelmäßigen Verzehr von Alkohol sollte verzichtet werden, denn dieser ist für eine gesunde Ernähung kontraproduktiv. Durch den meist sehr hohen Zuckergehalt nimmt der Trinkende hier übermäßig viele Kalorien zu sich. Natürlich ist jedoch gegen eine gemäßigte Einnahme nichts einzuwenden. Neben diesen grundlegenden Regeln, für eine gesunde Ernährung sollte auch die Einnahme von Koffein gesenkt werden, um so die Panikattacken zu vermindern oder vorzubeugen. Durch Koffein wird der Herzschlag des Betroffenen noch zusätzlich beschleunigt. Eine innere Unruhe ist meist die Ursache. Gegen den morgendlichen Kaffee ist zwar nichts einzuwenden, jedoch sollten nicht mehr als zwei Tassen über den Tag hinweg zu sich genommen werden, wenn der Betroffene unter Panikattacken und Angststörungen leidet.

Psychotherapie und Konfrontationstherapie

Die Anzahl der Menschen, die an Panikattacken erkranken, steigt immer mehr an. Das Blatt „Der niedergelassene Arzt“ hat in seiner Ausgabe 11/2015 berichtet, dass über 12 Millionen der Deutschen unter Panikattacken leiden.

1. Psychotherapie bei Panikattacken

Wer schon seit Jahren unter Panikattacken leidet, sollte sich dringend Hilfe holen bei einer stationären oder auch ambulanten Psychotherapie. Eine Selbsthilfegruppe oder ein Internetforum, welches sich mit dem Thema „Panikattacken“ beschäftigt, kann zwar hilfreich sein, doch ersetzt eine Psychotherapie nicht. Es ist wichtig, sich früh genug professionelle Hilfe zu holen, wenn man regelmäßig an Panikattacken leidet. Eine stationäre Therapie in einer Psychotherapie-Klinik ist ein entscheidender Weg auf dem Wege zur Besserung. Eine ambulante Psychotherapie könnte in einer Tagesklinik stattfinden, oder bei einem hiesigen Therapeuten, der auf Panikattacken spezialisiert ist. 

2. Kognitive Verhaltenstherapie/Konfrontationstherapie bei Panikattacken

Mit der kognitiven Verhaltenstherapie (auch Konfrontationstherapie genannt), kann man endlich den Teufelskreis der Panikattacken durchbrechen. Zuerst wird dem Hilfesuchenden klar gemacht, dass Ängste etwas völlig normales sind. Wenn jedoch die Angst bei immer der gleichen Tätigkeit (über die Brücke gehen etc.) auftritt, kann sie zur Panikstörung werden und hier setzt die Verhaltenstherapie an. Es wird versucht, dem Patienten durch Konfrontation mit der Angstsituation (Brücke) langsam wieder zu lernen, dass es sich hier nicht um eine lebensgefährliche Situation handelt. Dadurch werden schrittweise die Denkweise und das Muster geändert und der Patient lernt wieder, diese Situation nicht mehr zu meiden.

3. Andere Arten der psychotherapeutischen Behandlung bei Panikattacken

Neben der Konfrontationstherapie gibt es noch weitere Therapieformen, die bei Panikattacken helfen.

a. Die Körperpsychotherapie

Hier soll es gelingen, die Aggression von sich selbst weg zu nehmen und gegen den eigentlichen Aggressor zu richten. So können mit Hilfe von Atemtechniken, von Körperübungen die Panikattacken gemindert werden. Hier werden auch Muskelrelaxationstherapien eingesetzt.

b. Die tiefen-psychologisch fundierte Therapie (TP)

Diese Therapie nennt man auch psychoanalytisch orientierte Therapie. Sie ist eine sehr oft angewandte Form der Therapie. Sie wird speziell auch bei Panikattacken erfolgreich angewandt. Die TP hat sich aus der Psychoanalyse heraus entwickelt. Der Fokus liegt hier auf der Lösung der Konflikte, die der Erkrankte derzeit in seinem Leben hat. 

Zusätzlich wird die Vergangenheit angeschaut. Wo liegen tiefer liegende Störungen, Verletzungen oder Probleme in der Vergangenheit? Auch die sehr frühe Kindheit spielt hier eine große Rolle. Bei der tiefenpsychologisch fundierten Therapie wird das Gesamtkonzept von Unterbewusstsein, Übertragung, Gegenübertragung und Widerstand genau unter die Lupe genommen. Es wird sehr zielorientiert gearbeitet und die Ziele werden offen mit dem Patienten besprochen in den Sitzungen. Die meisten Patienten benötigen bei Panikattacken in etwa 50 – 100 Therapiestunden (1 – 2-mal die Woche), um eine Besserung zu erlangen.

c. Die Psychoanalyse

Die Psychoanalyse ist die aufwändigste und längste Therapie überhaupt, die von Sigmund Freud her stammt. Hier werden die seelischen Verbindungen genau untersucht, die sonst nicht zugänglich sind. Dies ist auch bei Panikattacken hilfreich, um an die Ursachen zu kommen. Bei dieser Therapieform soll der Patient selbst auf seine unbewussten Gründe stoßen, die seine Symptome verursachen. Dies geschieht durch eine große Passivität der Therapeuten. Der Therapeut ist quasi der Spiegel der Patienten. Der Patient liegt in der Regel auf einer Liege. Der Psychoanalytiker, so wird hier der Therapeut genannt, wird keine Tipps geben oder Lebensweisheiten anraten. Er ist anwesend und dadurch entsteht eine Art „stumme Kommunikation“ zwischen Patient und Psychoanalytiker. Der Patient wird selbstverantwortlich sein und seine emotionale Entwicklung noch einmal durchleben. Hierzu gehören die frühe Kindheit, die Pubertät und auch die anderen Jahre genauso, wie das restliche Leben. Panikattacken werden so an der Wurzel gepackt und behandelt.

Hier finden Sie mehr Informationen über PanikstörungAngstzustände, Panik

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