Home / Panikattacken Selbsthilfe

Panikattacken Selbsthilfe

Was sind Panikattacken und woher kommen sie?


Nüchtern betrachtet sind Panikattacken nichts weiter als Reaktionen des Körpers auf eine scheinbar bedrohliche Situation. Die Reaktionen des Körpers werden durch den Gedanken ausgelöst (und oft auch aufrecht erhalten), dass eine Situation bedrohlich ist, obwohl man sich tatsächlich nicht in Gefahr befindet. Im Körper werden Adrenalin und Cortisol ausgeschüttet, der Kreislauf läuft auf Hochtouren, Herzschlag und Puls erhöhen sich, „überflüssige“ Funktionen wie Verdauung und Immunsystem werden heruntergefahren. Alle Energiereserven werden für eine mögliche Flucht oder einen Kampf mobilisert. In der Steinzeit war das noch eine sehr nützliche Sache. Heutzutage sind diese Körperreaktionen in den meisten Stresssituationen unangemessen. Trennungen, Krankheits- und Todesfälle in der Familie, berufliche Belastungen, finanzielle Krisen, all das bedeutet für den Menschen Stress, mit Flucht oder Kampf zu reagieren, wäre jedoch unangemessen.

15 Tipps um dich von Panikattacken und Angststörungen zu befreien »Hier klicken«

Eine Panikattacke kann wenige Minuten dauern, in schweren Fällen auch länger. Wichtig zu wissen ist dabei, dass jede Panikattacke wieder vorübergeht. Außerdem gibt es Panikattacken Selbsthilfe Methoden, mit denen man etwas gegen die Angstzustände tun kann. Mehr dazu im übernächsten Absatz „Panikattacken Selbsthilfe“.

Wie äußern sich Panikattacken?

Körperliche Anzeichen einer Panikattacke können sein: starkes Herzklopfen, Schwindelgefühle, Schweißausbrüche, Frieren, Zittern, Benommenheit, schnelles/flaches Atmen, Übelkeit, Erbrechen. Angstgefühle, Atemnot, Engegefühl in der Brust sowie das Gefühl, neben sich zu stehen und nicht mehr man selbst zu sein, gehören ebenso dazu wie die Wahrnehmung der Umgebung als unwirklich und fremd. Es sind irrationale Gedanken wie „ich werde verrückt“ oder „ich sterbe gleich“, die mit Panikattacken einhergehen. Der Betroffene interpretiert seine Wahrnehmung falsch, sowohl emotional als auch gedanklich und befindet sich dadurch in einem regelrechten Teufelskreis. Aus diesem wieder auszubrechen ist eine Herausforderung, aber mit der richtigen Panikattacken Selbsthilfe Technik jederzeit möglich, wie im nachfolgenden Absatz erläutert.

Panikattacken Selbsthilfe

Dies ist das A und O für Betroffene, denn wer weiß wie er sich selbst helfen kann, fühlt sich nicht hilflos und muss auch keinen Kontrollverlust befürchten. Panikattacken Selbsthilfe kann beispielsweise so aussehen, dass man sich auf seinen Atem konzentriert, indem man so langsam und tief wie möglich einatmet, einige Sekunden lang den Atem anhält und dann langsam und tief wieder ausatmet bis es nicht mehr geht. Diese Panikattacken Selbsthilfe Atemübung kann man sowohl im Sitzen als auch im Stehen durchführen. Dadurch normalisiert sich allmählich auch der Herzschlag.

Eine weitere Panikattacken Selbsthilfe Maßnahme kann sein, sich selbst gut zuzureden, d. h. sich einfach zu sagen, dass man nicht in Gefahr ist und den aufbauenden Satz dann immer wieder zu wiederholen. Die Wirkung dieser Panikattacken Selbsthilfe Methode tritt zwar nicht sofort ein, jedoch lohnt es sich, dran zu bleiben. Man macht sich bei dieser Panikattacken Selbsthilfe Methode die Macht der Wiederholung zunutze. Hierbei hilft es auch, wenn man einen kleinen Zettel oder ein Kärtchen bei sich trägt, auf dem aufmunternde Sätze stehen. Diesen „Panikattacken Selbsthilfe-Zettel“ fertigt man am besten in einem ruhigen Moment an.

Im Krisenmoment – besonders wenn man allein ist – kann man sich damit selbst beruhigen. Diese Panikattacken Selbsthilfe Maßnahme kann für den Betroffenen dann eine Art Rettungsring sein. Je öfter man Panikattacken Selbsthilfe Methoden anwendet, desto besser wird mit der Zeit der Umgang mit der Panik. Wichtig ist vor allem Gedankenkontrolle, d. h. die irrationalen Gedanken werden durch rationale Gedanken ersetzt.

weitere Methoden:

Eine weitere Panikattacken Selbsthilfe Methode wäre, durch Schmerz in die Realität wieder zurückzukommen, indem man sich beispielsweise selbst kneift oder eine Kältekompresse auf den Unterarm legt. Der sich dabei selbst zugefügte Reiz kann helfen, aus dem Panik-Teufelskreis auszubrechen.

Sich jemanden zu Hilfe zu rufen, ist eine weitere Panikattacken Selbsthilfe Maßnahme. Eine/n gute/n Freund/in oder nahen Familienangehörigen beispielsweise. Das Gespräch mit einer vertrauten Person kann eine gute Panikattacken Selbsthilfe Methode sein.

Zur Panikattacken Selbsthilfe gehört außerdem, den Alltag nicht von der Angst bestimmen zu lassen. Betroffene sollten sich nicht zurückziehen und Situationen, die sie beunruhigen, möglichst nicht vermeiden. Auf Dauer kann der soziale Rückzug zur Vereinsamung führen. Durch Konfrontation und regelmäßiges Training werden die Symptome irgendwann schwächer.

Ein anderer Weg, Panikattacken Selbsthilfe zu betreiben, ist das Hören beruhigender Musik. Wenn der Betroffene spürt, dass der Stress einsetzt und die Angst in ihm aufsteigt, kann es helfen sich Kopfhörer aufzusetzen und mit geschlossenen Augen auf die Musik zu konzentrieren. Diese Panikattacken Selbsthilfe Methode lenkt von Angstgedanken und Angstgefühlen ab und kann nachweislich Symptome lindern.

Eine weitere Möglichkeit der Panikattacken Selbsthilfe ist die sogenannte Imagination. Dabei handelt es sich um eine Fantasiereise, bei der man sich gedanklich an einen Ort begibt, an dem man sich sicher und geborgen fühlt. Dadurch lenkt man die Aufmerksamkeit weg von den Stress auslösenden Faktoren hin zu den Details des glücklichen Ortes.

Fazit: Panikattacken Selbsthife Techniken sind erlernbar und man hat sogar die Auswahl.

Therapie

Letztendlich entscheidet der Leidensdruck, ob man sich in ärztliche bzw. therapeutische Behandlung begibt. Denn oft tritt eine Panikstörung nicht allein sondern im Zusammenhang mit anderen psychischen Krankheiten auf. Es kann hilfreich sein, sich mit den Ursachen des seelischen Leidens zu befassen, auch wenn es schmerzhaft ist. Je mehr der Betroffene jedoch seine Krankheit versteht, desto besser kann er damit umgehen und desto besser wird es ihm mit der Zeit gehen. Wer sich nicht gleich einem Therapeuten anvertrauen möchte, kann sich auch erst einmal an seinen Hausarzt wenden. Jeder Schritt im Rahmen der Panikattacken Selbsthilfe ist ein wichtiger Schritt nach vorne. Sich Hilfe von außen zu holen, gehört ebenso zur Panikattacken Selbsthilfe dazu. Der Hausarzt kann dann weitere Schritte einleiten, d. h. eine Überweisung für einen Psychotherapeuten ausstellen.

Wenn man sich dann in therapeutische Behandlung begeben möchte, ist in jedem Fall die kognitive Verhaltenstherapie empfehlenswert. Dabei lernt der Betroffene, dass Gefühle durch Gedanken ausgelöst werden und Gedankenfehler folglich zu Anspannung und negativem Erleben führen. Falsche Wahrnehmungen, Bewertungen und Gedanken (Kognitionen) können in der kognitiven Verhaltenstherapie verändert werden. Hier setzt die Panikattacken Selbsthilfe an. Mittels einfacher Panikattacken Selbsthilfe Methoden kann der Betroffene lernen, mit belastenden Situationen anders als bisher umzugehen. Dazu gehören die Bewusstmachung selbstschädigender innerer Überzeugungen (Gedankenfehler), das Hinterfragen von Katastrophenphantasien und das Einüben hilfreicher Panikattacken Selbsthilfe Strategien.

Die Therapie kann ambulant oder stationär durchgeführt werden und ist meist erfolgversprechend. In schweren Fällen kann eine akute Panikattacke auch mit Medikamenten behandelt werden. Die Gabe von Medikamenten erfolgt jedoch nur kurzzeitig, da die eingesetzten Beruhigungsmittel, sogenannte Benzodiazepine, süchtig machen können und für eine Langzeitbehandlung ungeeignet sind. Von der nicht ganz einfachen Suche nach dem passenden Psychotherapeuten oder der passenden psychosomatischen Klinik sollte man sich übrigens nicht abschrecken lassen. Wartelisten und lange Wartezeiten sind keine Seltenheit und gehören in der Regel dazu.

Panikattacken vorbeugen

Entspannungsübungen sind hier eine sehr gute, vorbeugende Maßnahme im Sinne einer Panikattacken Selbsthilfe. Es stehen mehrere Methoden zur Auswahl, „Yoga“ heißt eine davon. Yogaübungen und auch alle anderen Panikattacken Selbsthilfe Entspannungstechniken lassen sich in der Regel leicht erlernen und in den Alltag einbauen. Wer sich in eine Therapie begibt, wird sie im Normalfall dort erlernen. Aber auch Volkshochschulen und andere Einrichtungen bieten solche Kurse – meistens in der Gruppe – an. Man kann sich natürlich auch eine entsprechende CD kaufen und zu Hause für sich allein Panikattacken Selbsthilfe Entspannungstechniken üben. Wofür man sich entscheidet, spielt keine Rolle. Wichtig ist, dass man etwas in Richtung Panikattacken Selbsthilfe unternimmt.

15 Tipps um dich von Panikattacken und Angststörungen zu befreien »Hier klicken«

Die richtige Lebensweise:

Eine ebenso große Rolle spielt die Lebensweise. Sie trägt maßgeblich zu Gesundheit oder Krankheit (je nachdem) bei. Wer ständig gestresst und gereizt ist, ist automatisch auch angespannt. Und Anspannung ist wie ein Sprungbrett für Panikattacken. Wer angespannt ist, schläft außerdem nachweislich schlechter. Schlafmangel und Anspannung führen irgendwann zu weiteren gesundheitlichen Beschwerden wie z. B. Rücken- und Kopfschmerzen. Es setzt sich ein Kreislauf in Gang. Unzufriedenheit, Gereiztheit, Schmerzen, Abgeschlagenheit, Müdigkeit, schlechte Laune, mangelnde Konzentration – und das in Dauerschleife. Panikattacken Selbsthilfe in Form von Entspannungsübungen und regelmäßigem Schlaf lautet also das Zauberwort.

Auch eine gesunde Ernährung ist für das eigene Wohlbefinden nicht nur förderlich sondern absolut notwendig. Da Körper und Geist erwiesenermaßen miteinander verbunden sind, kann mit einer ausgewogenen Ernährung ohne Nikotin, Koffein und Alkohol sowie mit regelmäßigen Mahlzeiten viel für die eigene Gesundheit und das eigene Wohlbefinden getan werden.

In Kombination mit regelmäßiger Bewegung stellt sie eine weitere vorbeugende Maßnahme im Rahmen einer Panikattacken Selbsthilfe dar. Beim Sport werden bekanntlich die Muskeln angespannt. Außerdem werden Glückshormone freigesetzt. Regelmäßige Bewegung kann helfen, Stress abzubauen und gleichzeitig tut man etwas für Herz und Kreislauf. Die Blutdruckwerte verbessern sich mit der Zeit. Sportliche Aktivität sorgt indirekt für anschließende Entspannung und zusätzlich für ein gutes Körpergefühl. Dabei wird dem Betroffenen bewusst, dass ein erhöhter Puls auch durch Sport entsteht, was ihm helfen kann, die Symptome einer Panikattacke als ein Stück weit normal zu betrachten und diese in Krisenmomenten nicht überzubewerten. Letztendlich hilft Sport dem Betroffenen, seinem eigenen Körper wieder zu vertrauen.

Panikattacken Selbsthilfe zu betreiben ist also nicht schwer. Welche der bewährten Entspannungstechniken dem jeweiligen Betroffenen letztendlich hilft, findet dieser am besten durch Ausprobieren heraus. Wichtig ist, dass der Betroffene etwas unternimmt in Sachen Panikattacken Selbsthilfe. Jeder kleine Erfolg ist ein Schritt in die richtige Richtung.

15 Kostenlose Tipps

Zur Überwindung von Panikattacken und Angststörungen

schon 5687 Downloads

Wir geben Ihre Daten nicht weiter