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Panikattacke – Die Angst vor der Angst

Die Angst vor der Angst

Sie leiden unter Panikattacken und fürchten sich vor dem Moment, wenn diese sich wieder bemerkbar macht? Letzteres wird als Angst vor der Angst bezeichnet, die Ihren Alltag noch viel mehr einschränkt als die Attacke selbst. Auf unserer Webseite bieten wir vor allem Lösungsansätze, mit Hilfe derer Sie Ihre Agoraphobie oder andere Panikattacken erfolgreich bekämpfen können. Bevor wir uns Ihren konkreten Problemen widmen, wollen wir zunächst die Angst vor der Angst aus Ihrem Leben verbannen. Dies ist nämlich der erste wichtige Schritt in eine neue Zukunft.

Die Angst vor der Angst wird gemeinhin auch als Erwartungsangst bezeichnet, die – wie der Name schon sagt – sozusagen auf den Moment der nächsten schlimmen Attacke „hinarbeitet“. Leiden Sie darunter, werden Sie vermutlich bereits festgestellt haben, dass die Angst vor der Angst Ihren Alltag am stärksten beeinträchtigt. Während die Attacke selbst in der Regel nur wenige Sekunden oder Minuten andauert, kann Sie die Angst vor der Angst Tage, wenn nicht sogar Wochen, aus dem Gleichgewicht bringen. Es gibt viele Betroffene, die dieses Gefühl zwar kennen, es aber kaum richtig einordnen können. Das ist logisch, schließlich überdeckt das Eintreten einer für Sie bedrohlichen Situation Ihr gesamtes Denken und Handeln. Sie spüren, dass diese Angst vor der Angst Sie lähmt. Etwas dagegen ausrichten können Sie jedoch vermeintlich nicht. Wer bereits einmal eine – aus seiner Sicht – unzumutbare Situation erlebt hat, wird alles dafür tun, damit sich dies nie mehr wiederholt. 

Die Angst vor der Angst lauert praktisch an jeder Ecke

Bei konkreten Ängsten oder Abneigungen, mag Sie das in Ihrem Leben kaum einschränken. Wer beispielsweise keinen Fisch mag, wird keinen mehr essen oder im Restaurant den Kellner vorher fragen, ob sich in dem Gericht auch tatsächlich kein Fisch befindet. Damit wäre das Thema im wahrsten Sinne des Wortes gegessen. Anders ist es immer dann, wenn das Problem allgemeiner, tiefer und damit weniger leicht zu greifen daherkommt. Hypochonder zum Beispiel können kaum verhindern, bei jedem noch so kleinen Zwicken oder Stechen in sich hineinzuhören. Die Panik vor dem nächsten vermeintlichen Symptom ist dann so groß, dass sich eine Angst vor der Angst schnell ausbreitet. Ähnlich geht es Menschen, die unter Agoraphobie (Platzangst) leiden. Schließlich lauert die Gefahr praktisch an jeder Ecke. Die Folge: Man schließt sich in den eigenen, halbwegs sicheren vier Wänden ein und kehrt dem öffentlichen Leben den Rücken. Die Angst vor der Angst bleibt dennoch bestehen. Zudem verliert man all das, was das Leben so lebenswert macht: zwischenmenschliche Kontakte, seinen Job und die Luft zum Atmen.

Angst vor der Angst: Das sind die Symptome! 

Menschen, die von der Angst vor der Angst beherrscht werden, befinden sich in einem dauernden Alarm- und Stresszustand, der letztlich sogar schlimmer ist als die verhältnismäßig kurzen Panikattacken. Es klingt zunächst etwas paradox, aber im Prinzip löst die Angst vor der Angst genau die Reaktionen aus, die Sie am meisten fürchten. Sollten Sie ein Herzrasen verspüren, Schweißausbrüche auftreten oder Sie das Gefühl bekommen, zu ersticken, dann ist zumeist die Angst vor der Angst daran Schuld – und nicht etwa die konkrete Panikattacke. Es ist natürlich nachvollziehbar, dass Sie derlei Situationen entfliehen möchten und die Angst vor der Angst zum Anlass nehmen, Ihre Wohnung nicht mehr zu verlassen. Genau dieses Verhalten führt allerdings dazu, dass sich Ihre Lebensqualität auf lange Sicht extrem einschränken wird oder – im schlimmsten Fall – bereits eingeschränkt hat. 

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Wie die Angst vor der Angst Ihr Alltagsleben einschränkt!

Bevor wir Ihnen Lösungen für dieses Problem mit auf den Weg geben wollen, sollte man sich vor Augen halten, wie stark die Angst vor der Angst in das Leben der Betroffenen eingreift. Wer die Agoraphobie oder andere Panikattacken als ständigen Begleiter an seiner Seite hat, sieht praktisch überall eine Gefahr, von dieser heimgesucht zu werden. Demnach meidet man so gut wie jeden öffentlichen Ort und verschließt sich in den eigenen vier Wänden. Die Angst vor der Angst sorgt unter anderem dafür, dass Sie sich nicht mehr trauen, einkaufen zu gehen. Schließlich droht sogar an der Kasse eine Panikattacke. Am schlimmsten ist es für viele Patienten, Veranstaltungen mit erheblichen Menschenmassen zu besuchen. Wer unter Platzangst leidet, wird kaum in der Lage dazu sein, unbeschwert einen Film im Kino oder ein Konzert in einer Halle zu genießen. Auch das Verreisen wird von der Angst vor der Angst maßgeblich erschwert. Panik-Patienten werden um Flugzeuge oder Züge in der Regel einen großen Bogen machen. Alleine der Gedanke daran, in einem engen fliegenden oder auf Schienen rollenden Raum ausgeliefert zu sein, treibt vielen Menschen die Schweißperlen auf die Stirn. Haben Sie sich etwa geschworen, nie wieder in solch eine Situation zu kommen und dementsprechend auf das Reisen zu verzichten, bestimmt die Angst vor der Angst längst Ihr Leben.

Der Weg zurück in ein Leben ohne Panikattacken

Um es auf den Punkt zu bringen, ist die Angst vor der Angst letztlich nichts anderes als der Auslöser der Panikattacke, die Sie eigentlich mit aller Macht vermeiden wollten. Sobald sich Ihr Körper und Ihr Kopf in einem ständigen Dauerstress befinden, wird die Angst weiter gefördert. Die permanente Alarmbereitschaft lässt Sie weder das Haus verlassen, noch mit anderen Menschen kommunizieren und schon gar nicht ruhig schlafen. Irgendwann nimmt diese Angst vor der Angst ein Ausmaß an, dass Sie dringend überwunden werden muss. Wir wollen der Angst vor der Angst nun an den Kragen gehen und Ihnen nützliche Tipps mit auf den Weg geben, mit denen Sie Schritt für Schritt in ein lebenswertes Leben zurückfinden können. Unsere Webseite befasst sich in erster Linie mit einfachen und erfolgreichen Lösungsansätzen in Bezug auf Agoraphobie und anderen Panikattacken. Hierzu gehört natürlich auch die Angst vor der Angst. Mehr noch: Sie ist, wie wir bereits erläutert haben, der Auslöser der darauf folgenden Attacken. Möchte man Letzteren ein für alle mal den Garaus machen, muss man sich zunächst die Angst vor der Angst vorknöpfen. Das mag auf den ersten Blick leicht gesagt sein, doch tatsächlich gibt es eine Vielzahl an Therapien, die helfend eingreifen. An dieser Stelle wollen wir Ihnen die besten Möglichkeiten vorstellen, die Angst vor der Angst zu besiegen.

Lösungsansätze: So besiegen Sie die Angst vor der Angst!

Das Stichwort lautet Konfrontationstherapie. Wie der Name verrät, bleibt Ihre einzige Chance, sich den vermeintlichen Gefahren zu stellen und so die Angst vor der Angst aus dem Leben zu verbannen. Vermutlich spielen Sie gerade mit dem Gedanken, diese Webseite zu schließen, denn genau hier liegt aus Sicht der Betroffenen doch das Problem. Wieso sollte man sich in eine Situation begeben, vor der man Panik hat? Sie spüren, wie die Angst vor der Angst just in diesem Moment in Ihnen aufsteigt, wissen aber vermutlich, dass sich der Teufelskreis nur mit einer direkten Konfrontation zu schließen ist. Doch wir können Sie an dieser Stelle beruhigen. Wir empfehlen Ihnen nicht, sich direkt in eine für Sie bedrohliche Situation zu begeben. So schleichend, wie sich die Angst vor der Angst den Weg in Ihr Leben gebahnt hat, so soll sie sich auch wieder aus dem Staub machen. Sie brauchen vor allem Geduld, alles andere wäre zu einfach. Bevor Sie sich also zu einer Konfrontationstherapie durchringen, sollten Sie sich dem Thema schrittweise nähern. Wie wäre es zum Beispiel, wenn Sie sich in einem Selbsthilfeforum anmelden, um sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. So wichtig der ärztliche Rat auch ist, so sehr brauchen Sie auch Menschen, denen es ähnlich geht. Je nachdem wie ausgeprägt die Angst vor der Angst Teil Ihres Lebens ist, werden vermutlich auch Ihre sozialen Kontakte darunter gelitten haben. Ein Forum bringt den Vorteil mit, dass Sie die sichere Wohnung nicht verlassen brauchen und dennoch auf Augenhöhe mit Menschen über Ihre Probleme „sprechen“ können. 

Konfrontationstherapie: Schritt für Schritt der Angst vor der Angst den Krieg erklären!

Entscheidend ist, dass Sie sich grundsätzlich dazu entscheiden, der Angst vor der Angst die Stirn zu bieten. Wie das im Detail umgesetzt werden muss, ist erst der nächste Schritt. Natürlich werden wir Ihnen auch mit unserer Webseite zur Seite stehen. Lernen Sie Ihre Krankheit zu verstehen und saugen Sie so viel Wissen wie möglich in sich auf. Letztlich ist genau dies der größte Feind der Angst vor der Angst, die es sich in Ihren Gedanken gemütlich gemacht hat. Wichtig: Überstürzen Sie nichts und gehen Sie nicht unvorbereitet in die Konfrontation. Ebenso hilfreich kann es sein, die Angst vor der Angst zwischenzeitlich mit Ablenkung aus dem Kopf zu bekommen. Lassen Sie sich doch mal zum Thema progressive Muskelentspannung beraten. Sie müssen das Haus nicht verlassen, um sich sportlich zu betätigen. Eine Yogamatte reicht beispielsweise völlig aus, um sich zu entspannen. Essen kochen oder die Wohnung sauber machen könnte ebenfalls für positive Energie sorgen und die Angst vor der Angst zumindest für einen Moment verdrängen. All dies gibt Ihnen das Gefühl, etwas geschafft zu haben. Oft sind es die kleinen Dinge, die das Leben bereichern und das Selbstbewusstsein eines Menschen stärken. Letzteres ist ein wichtiges Instrument, um die Angst vor der Angst in die Knie zu zwingen. Je mehr kleine Schritte Sie gehen, desto leichter wird es Ihnen irgendwann fallen, sich ernsthaft mit der Konfrontationstherapie auseinanderzusetzen. Ohne Ihnen die neue Energie direkt wieder rauben zu wollen: Um langfristig die Angst vor der Angst aus dem Leben zu verdrängen, braucht es eine Therapie. Mit Ablenkung alleine ist es leider nicht getan. Doch diese hilft dabei, das Selbstbewusstsein zu erhöhen und irgendwann an den Punkt zu kommen, dass die Konfrontation mit der Angst vor der Angst keine allzu große „Panik“ mehr in Ihnen auslöst.

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