Home / Panik – erfolgreich und natürlich behandeln

Panik – erfolgreich und natürlich behandeln

PanikBei Panikattacken ist es wichtig, dass das Beruhigen des überaktiven Gehirns behandelt wird und stellt sich nicht immer als ein gesundheitliches Problem heraus. Aus diesem Grune kann die Panik natürlich behandelt und innerhalb weniger Stunden, Tagen und Wochen behandelt werden, ohne dass Sie auf Medikamente zurückgreifen müssen.

Was ist Panik?

Häufig ist das unangenehme Gefühl bei Panikattacken die Verlustkontrolle. Zu den Symptomen können Angstgefühle, ohnmächtig zu werden, Schwindelgefühle, einen schnellen Herzschlag, Beklemmung und Atemschwierigkeiten sein. Gelegentlich machen sich die Betroffenen darüber Sorgen, dass Sie eine Herzattacke haben bzw. bekommen und verschlimmern dadurch die Situation noch mehr. Die Panik nicht mehr kontrollieren zu können, trägt dafür Sorge, dass die Situation sich verschlechtert.

Denken Sie selbst darüber nach: Wann kommt die nächste Panikattacke? An welchen Orten treten Panikattacken auf? Wie kann mit einer Panik umgegangen werden? Diese Beispielgedanken helfen, für die nächste Panikattacke bereit zu sein. Wer unter einer Panik leidet, hat oft das Gefühl, dass etwas mit dem Körper nicht stimmt. Viele Menschen können ihr Leben normal weiterleben, aber die Betroffenen von einer Panikattacke haben Einschränkungen. Viele machen sich so viel Sorgen, dass Sie das Gefühl bekommen, verrückt zu werden.

Sie sind nicht allein!

Machen Sie sich keine Sorgen, wenn Sie mit einer Panik zu tun haben. Sie sind nicht allein auf der Welt. In Wirklichkeit leidet jede 20te Person an einer Panik. Das kommt zwar in erster Linie ziemlich viel vor, aber es mag noch zu wenig sein, da es nicht selten ist, dass die Panikattacken richtig eingeschätzt werden und von einem Facharzt nicht präzise diagnostiziert wird. Es hilft meistens schon, wenn Sie wissen, dass Sie in dieser Situation nicht allein sind. Das ist ein erster, aber wichtiger Schritt, um die Panik zu behandeln.

Was ist das Flucht-oder-Kampf-Prinzip?

Panikattacken sind das Endergebnis eines Auslösers von dem Flucht-oder-Kampf-Mechanismus Ihres Körpers. In der Regel kommt die erste Panikattacke erst dann zum Vorschein, wenn Sie Anspannung haben oder einen stressvollen Lebensabschnitt erreicht haben. Das Problem liegt hierin, dass Ihr Unterbewusstsein überreagiert, wenn Sie auf eine putative Bedrohung stoßen. Nun kommt die Frage nach der Flucht oder nach dem Kampf, um sich selbst zu schützen. Mit der Zeit haben Sie gelernt, damit umzugehen, aber würden Sie auch einem Gepard entkommen können? Der menschliche Verstand ist dafür nicht geschaffen, die Differenz zwischen dem Alltagsstress und einer lebensgefährlichen Situation zu erkennen. 

Die Auslöser von Panik

Sofern Sie eine Panikattacke bekommen haben, ist eine weitere gleichzeitig wahrscheinlich, da der Kopf wieder und wieder auf die Auslöser reagiert, weil dieser sich an die erste Panikattacke zurückerinnert. Aber welche Auslöser können an einer Panik schuld sein? Wann hatten Sie Ihre erste Panikattacke? Wann verspüren Sie Angst? Ihr Kopf wird sich immer wieder daran erinnern, was passiert ist und warum Sie in dieser Situation Angst verspürt haben.

Reaktionen auf Bedrohungen

Denken Sie immer daran, dass die Panik auf eine scheinbare Bedrohung sofort reagiert. Die Wahrheit liegt aber darin, dass es eigentlich keine Gefahr gibt, obwohl Sie sich womöglich in Gefahr denken und fühlen. Sofern Sie realisiert haben, dass es keine Gefahr gibt, dann können Sie sich auf die Situation konzentrieren und Erfahrung machen. Anstelle des Angstgefühls sollten Sie Ihre Emotionen beobachten! Nehmen Sie Ihre Gefühle so zur Kenntnis, wie Sie kommen! Beachten Sie Ihre Gefühle und kämpfen nicht dagegen an, um Ihren Stresslevel auf Normalität zu reduzieren und den Kopf wieder freizubekommen. 

Funktionsweise des rationalen Verstandes

Wie sollen Ihre Gefühle so funktionieren, wenn Sie ständig sich im rationalen Verstand unterwegs sind? Aus diesem Grunde kommen die Symptome für die Panikattacke zustande und können langsam wieder abklingen, wenn Sie durch das Beobachten Ihrer Gefühle damit die Erlaubnis geben, dass der rationale Verstand nach Ihrem Spiel funktioniert. Nur so können Sie die Panik umgehend und auf natürlicher Art und Weise behandeln. Sofern Sie realisieren, dass Sie so etwas tun können, dann reduzieren Sie einen weiteren Ausbruch einer Panik. Denn nun wissen Sie, welche Fähigkeiten Sie wie einsetzen müssen, um die Kontrolle zu übernehmen. Wie schnell die Behandlung gegen Ihre Panik andauert, hängt von der Beobachtungstechnik ab und wie Sie die Panikattacke stoppen können, bevor Sie überhaupt ausbricht.

Wie können Sie die Panik sofort lindern? 

Lernen Sie entsprechende Entspannungstechniken wie Meditation, Achtsamkeit und Yoga von einem Profi, um Ihren Atem unter Kontrolle zu bringen! Unternehmen Sie beispielsweise etwas, damit Sie sich wieder beruhigen. Wenden Sie etablierte Entspannungstechniken an, um jede stressige und ängstliche Situation in den Griff zu bekommen. Wenn Sie an Panik leiden, dann kann ein kognitives mit einem Therapeuten helfen, bestimmte Entspannungstechniken zu erlernen. 

Kontrollieren Sie Ihre Atmung! Hauptsächlich führen die Panikattacken schleunigst zu einer flachen Atmung und verschlimmert die Panik Situation dazu noch. Die Symptome halten an. Sofern Sie aber lernen, wie Sie Ihre Atmung kontrollieren können, tragen Sie dazu bei, dass sich Ihr Puls normalisiert, Ihr Blutdruck wieder auf dem Durchschnitt sinkt, die Schweißausbrüche wieder abnehmen und nur Sie die Kontrolle über Ihren Körper und Gefühlen haben. 

4 erfolgreiche Tipps zur sofortigen Linderung

1. Eine bewährte Methode gegen die Panik, damit Sie Ihre Atmung durch eine Verlangsamung in den Griff bekommen, ist ein tiefer Atemzug und im Nachhinein die Luft kurz anzuhalten, solange es funktioniert. So bekommen die Kohlendioxid- und Sauerstoffwerte die Möglichkeit, einen Ausgleich zu finden und das Gefühl, wieder richtig atmen zu können. 

2. Im weiteren Fortgang sollten Sie einen tiefen Atemzug aus Ihrem Zwerchfell nehmen. Das langsame Ein- und Ausatmen tut Ihrem Körper richtig gut und Sie können gegen die Panik ankämpfen. Bei der Zwerchfell-Übung können Sie sich auf einen Stuhl / einer Couch setzen, die eine Hand auf die Brust legen und die andere Hand unterhalb der Rippen. Sobald Sie bequem sitzen, müssen Sie die Knien anbeugen, die Schultern entspannen und den Hals lockern. Das Durchatmen durch die Nase wird der Bauch ausgedehnt. Achten Sie darauf, dass sich der Brustkorb so wenig wie möglich bewegt. Beim langsamen Ausatmen dürfen Sie die Bauchmuskeln ruhig anspannen; aber der Brustkorb sich nicht bewegen. Die Hand, die unterhalb der Rippen liegt, bewegt sich nun nach oben, wenn Sie einatmen und nach unten, wenn Sie ausatmen. Die Hand, die sich auf dem Brustkorb befindet, sollte nicht bewegt werden.

3. Bei der sogenannten 5-2-5-Methode sollten Sie insgesamt fünf Sekunden vom Zwerchfell her einatmen; zwei Sekunden die Luft anhalten und fünf Sekunden ausatmen. Wiederholen Sie diesen Vorgang für die Panik mehrmals!

4. Wenden Sie eine individuelle Musiktherapie an! Erstellen Sie eine Lieblingsmusik-Liste, wobei Sie entspannen können und Sie glücklich werden. Sobald Sie Angst in Bezug auf die Panik verspüren, schalten Sie die Musik ein und beruhigen Sie sich! Fokussieren Sie sich beim Zuhören auf die verschiedenen Dinge des Musikstücks wie Texte oder Sound! Lenken Sie Ihren Geist von dem Angstgefühl ab!

Wie können Sie die Panik mit zukünftigen Panikattacken verhindern?

Sprechen Sie mit einem Facharzt über Ihre Panik! Er / Sie wird Ihnen entsprechende Tipps und Tricks geben, wie Sie Ihrer Panik aus dem Weg gehen können. Damit Sie nicht von Medikamenten abhängig werden, sollten Sie sich dementsprechend für Entspannungstechniken und für die Homöopathie entscheiden. 

Professionelle Hilfe bei einer Panik suchen

1. Wenn Sie schwere Panikattacken über einen bestimmten Zeitraum haben, brauchen Sie professionelle Hilfe wie einen Therapeuten oder einen Arzt, der Ihnen bei einer Therapie unterstützt. Sie können eine Panik haben, die behandelt werden kann. Eine effektive Behandlungsmethode bei der Panik ist die kognitive Verhaltenstherapie. In dieser lernen Sie, wie Sie mit problematischen Situationen umzugehen haben, sofern Sie sie erkannt haben, und wie Sie Ihre Gedankengänge und Verhaltensweise verändern können. Lernen Sie darüber hinaus, wenn Ihre Gedanken nicht in die Realität gehören, wie Sie in Zukunft zu denken haben und auf die verschiedenen Situationen reagieren können. 

2. In bestimmten Städten ist es nicht leicht, einen Fachmann für die Panik zu finden. In diesem Fall kann Ihr Arzt bei der Suche helfen und mit der Krankenkasse wegen der Kostenübernahme sprechen. 

3. Wenn Sie sich für Selbsthilfegruppe entscheiden, haben Sie meist in Großstädten sehr viel Glück, die richtige Organisation für die Panik zu finden. In vielen Fällen ist die Teilnahme sogar kostenlos. 

4. Sogar eine fachmännische Hypnose kann gegen Ihre Panik helfen!

Weitere Tipps gegen Panik

1. Kamille hilft bei Entspannung und bei dem Beruhigen!

2. Wenn Sie über Nacht eine Panikattacke bekommen, stehen Sie vom Bett auf, gehen Sie langsam durch die Wohnung / durch das Haus und atmen tief ein und aus.

3. Vergessen Sie nicht die sportlichen Bewegungen!

4. Erlernen Sie Entspannungstechniken, damit Sie mit Ihrem Alltagsstress besser zurechtkommen!

5. Schlafen ist bei der Panik sehr wichtig und darf nicht Außerachtgelassen werden! Halten Sie mindestens acht Stunden ein!

6. Scheuen Sie nicht, über Ihre Probleme mit der Panik zu sprechen! Sie sind nicht allein! Sie haben Freunde, Bekannte und Ihre Familienmitglieder, die hinter Ihnen stehen. Bilden Sie sich nicht ein, dass Ihnen die Panik zu peinlich ist und Sie nicht über Ihr Problem reden müssen!

Hier finden Sie weitere Informationen über Platzangst, Klaustrophobie, Angstzustände, Agoraphobie