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Angst – Bedeutung, Formen und bekämpfen

Was bedeutet Angst?

Dies ist ein natürliches Phänomen welches Jeder kennt. Sie dient als Alarmsignal und soll uns vor potentielle Gefahren schützen. Das Wort „Angst“ leitet sich von dem lateinischen Wort „angor “ab und bedeute so viel wie Enge. Das subjektive Erleben der Angst ist eng verbunden mit körperlichen Symptomen wie beispielsweise Herzrasen, Schwitzen, Beklemmungsgefühle, Atemnot oder Schwindel. Man unterscheidet die natürliche, reale, von der krankhaften Angst, bei der es keine für den Außenstehenden greifbare Gefahr gibt. Angsterkrankungen- und Panikerkrankungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in unserer Gesellschaft und treten bei Frauen deutlich häufiger auf als bei Männern.

Welche Formen der krankhaften Angst gibt es und was bewirken diese?

Generell kann man drei verschiedenen Formen von Angsterkrankungen unterscheiden:

  1. spezifische Phobien
  2. Panikstörungen
  3. soziale Phobie

spezifische Phobie:

Dies ist die häufigste Form der Angsterkrankungen und beschreibt die Angst vor bestimmten Objekten, Tieren (Zoophobie) oder Orten. Besonders weit verbreitet ist die Klaustrophobie, die Angst vor geschlossenen Räumen, oder die Akrophobie, die sog. Höhenangst. Agoraphobie ist der Fachausdruck für Platzangst, welche sich nicht nur auf enge Räume sondern auch auf Menschenmengen oder den Aufenthalt auf öffentlichen Plätzen bezieht. Die Betroffenen fürchten sich davor plötzlich in eine peinliche oder hilflose Situation zu kommen bei der eine Flucht nicht möglich ist.

Panikstörungen:

Als Panikstörung wird eine anfallsartig und wiederholt auftretende Angst, sog. Panikattacken, ohne sichtbaren Grund bezeichnet. Die Betroffenen haben eine stark ausgeprägte körperliche Symptomatik und sind davon überzeugt massiv körperlich bedroht zu sein, in schlimmen Fällen steht die Angst zu sterben im Vordergrund, ähnlich der Symptomatik eines Herzinfarkts. Sie ist häufig mit Depressionen und einer Agoraphobie vergesellschaftet.

soziale Phobien:

Der Begriff soziale Phobie beschreibt die Angst der Betroffenen im Mittelpunkt des Geschehens zu stehen, beispielsweise das Halten eines Vortrags. Sie führt in den meisten Fällen zu einem Vermeiden solcher Situationen.

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Wie erfahren Sie unter welcher Angstform Sie leiden?

In dem Fall, dass die oben genannten Beschreibungen auf Sie zutreffen, sollten Sie insbesondere wenn Sie stark ausgeprägte Symptome haben, einen Arzt aufsuchen. Dieser kann Ihnen helfen die vorliegende Angsterkrankung weiter zu differenzieren und eventuell bestehende Begleiterkrankungen zu diagnostizieren. Nur so kann die entsprechende Therapie eingeleitet werden.

Wie kann man die Angst bekämpfen und was tun?

Heutzutage stehen vielfältige Therapieformen zur Verfügung. Prinzipiell sollte die nicht-medikamentöse Therapie vorgezogen werden.

Eine Ausnahme bildet hier die Therapie der Panikstörung. Hier werden im Akutfall beruhigende Medikamente wie Benzodiazepine und zur Langzeittherapie Antidepressiva, sog. SSRI, verabreicht. Die Betroffenen müssen darüber aufgeklärt werden dass zu Therapiebeginn eine Verschlechterung der Symptome eintreten kann. Begleitend dazu wird eine Verhaltenstherapie eingeleitet bei der die Patienten lernen sich mit ihren Ängsten auseinanderzusetzten.

Alle weiteren Formen der Angststörungen werden primär mit einer Verhaltens- und Expositionstherapie behandelt, bei welcher die Betroffenen sich, gemeinsam mit dem Therapeuten, den angstauslösenden Reizen stufenweise aussetzen und somit lernen ihre Angst zu durchbrechen.

Hier können Sie auch mehr über Angstzustände erfahren.

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