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Angst vor Krankheiten

Krank vor Angst: So kannst du die panische Angst vor Krankheiten besiegen!

Angst vor Krankheiten

Das alltägliche Prozedere, das viele Betroffene nur zu gut kennen: Der Körper wird tagtäglich auf Anzeichen einer lebensbedrohlichen Krankheit abgesucht, das Augenweiß wird vor dem Spiegel ganz genau begutachtet, jeder noch so kleine Schnupfen könnte als erstes Symptom einer schweren Erkrankung gedeutet werden. Jede noch so kleine Stelle auf der Haut, jedes Kratzen im Hals wird als Bedrohung der Gesundheit angesehen. Diese Handlungen sowie das Herumschweifen der Gedanken um das alles entscheidende Thema – der Angst vor Krankheiten – kennen nur viele Menschen. Diese Angst vor Krankheiten ist im Volksmund als Hypochondrie bekannt, das Ganze kann jedoch so gravierende Ausmaße auf das Leben des Menschen mit sich bringen, dass in einigen Fällen von einer psychischen Störung gesprochen werden muss, die es dringend unter professioneller Begleitung zu behandeln gibt. Wie sich die Angst vor Krankheiten bei dem Betroffenen zeigt, auswirkt und wie sie besiegt werden kann, wollen wir dir hier nahe legen, damit auch du bald wieder ein stress-, angstfreies und vor allem gesundes Leben ganz ohne die bedrohliche Angst vor Krankheiten führen kannst!

Woher kommt die Angst vor Krankheiten?

Natürlich gibt es niemanden, der seinen eigenen Körper so gut oder gar besser kennt, wie der Betroffene selbst. Es liegt im natürlichen Instinkt, die ein oder andere – und sei es noch so kleine oder vermeintlich unauffällige – Reaktion des eigenen Körpers zu erkennen und darauf zu reagieren. Wenn jedoch jede noch so kleine körperliche Auffälligkeit oder eine Form von Schmerz für Panik im Denkverhalten des Patienten sorgt, weil sich sofort die Angst vor Krankheiten einschaltet, liegt ein deutliches Problem vor: der Betroffene leidet an Hypochondrie, einem Krankheitsbild, das die Angst vor Krankheiten mit sich bringt. Die Gedanken kreisen nur noch um die panische Angst vor Krankheiten, jeder Kopfschmerz ist ein deutliches Anzeichen für einen Gehirntumor, ein zu großer blauer Fleck das eindeutige Indiz für Leukämie – befindet man sich in diesem Gedankenkarussell, ist der Weg draus kein leichter. Für diese Form der Angst vor Krankheiten, der Hypochondrie, gibt es zahlreiche Ursachen – bevor wir uns mit Lösungsansätzen beschäftigen wollen, sollten wir diese zunächst einmal beleuchten. Viele Betroffene bauen die Angst vor Krankheiten auf, weil sie aus eben diesem Grund etwa einen nahestehenden Menschen oder Angehörigen verloren haben. Stirbt der Partner etwa an einem Schlaganfall, einem Herzinfarkt oder an Krebs, machen sich viele Angehörige unweigerlich Gedanken darüber, ob die unter Umständen auch Symptome aufweisen, die diese Krankheit mit sich führen könnten. Während sich viele Menschen ärztlich durchchecken lassen und zu Vorsorgeuntersuchungen gehen, sehen viele Hypochonder, die an Angst vor Krankheiten leiden, ihre Behandlung in Form von Doktor Google, sprich: sie geben ihre (vermeintlichen) Symptome in ihre Suchmaschine ein und hoffen auf Antworten im Internet. Dazu, welche Form der Angst vor Krankheiten selbstrecherchierte Diagnosen im World Wide Web verursachen können, kommen wir im Anschluss.

Zunächst sollte aber ein wesentlicher Faktor mit Blick auf Angst vor Krankheiten klar gestellt werden, den wir hier einmal als Frage formulieren wollen: Ist es verwerflich, Angst vor Krankheiten oder gar dem Tod zu haben? Die Antwort darauf lautet klar und deutlich: Nein! Dennoch muss die Angst vor Krankheiten beim Betroffenen relativiert werden!

 

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Warum Hypochonder und ihre Angst vor Krankheiten ein Spiegelbild der Gesellschaft sind

Über Menschen im nahen Umfeld, die sich zu schnell Sorgen um ihre Gesundheit machen, wird schnell behauptet, er oder sie sei ein wahrer Hypochonder, nur weil die Angst vor Krankheiten vielleicht etwas ausgeprägter ist. Jeder von uns hat einen solchen Satz sicher schon einmal – wenn auch augenzwinkernd – gesagt. Und jetzt mal ehrlich: Der Begriff Hypochonder ist in der Regel negativ konnotiert. Oder anders: Hypochonder, oder die Krankheit der Hypochondrie, genießt einen äußerst schlechten Ruf. Menschen bekennen sich zu vielen Ängsten, sprechen beispielsweise ihre Panik vor Spinnen, Schlangen oder Hunden laut aus. Einige gehen auch mit Panikattacken, bipolaren Störungen oder Depressionen sehr offen und locker um (was natürlich gut ist)! Doch um das Thema der Hypochondrie, der Angst vor Krankheiten und möglicher Erkrankungen, wird gerne einmal ein großer Bogen gemacht. Auch Hypochonder selbst neigen dazu, ein Geheimnis aus ihrer bodenlosen Angst vor Krankheiten zu machen, während nicht betroffene Menschen das Ganze oftmals als pure Einbildung oder Spinnerei bezeichnen.

Aber entspringt Hypochondrie nicht ein Stück weit aus den in unserer Gesellschaft vorgegebenen Formeln?

In Zeiten der Vorsorge, der Krankenversicherungen und geschultem Fachpersonal gilt es als Aufgabe jedes Einzelnen, sich regelmäßig checken zu lassen, zu Vorsorgeuntersuchungen zu gehen und sich impfen zu lassen. Wer dennoch krank wird, ist oftmals selbst schuld – so denken zumindest einige Menschen. Denn wer raucht, bekommt Lungenkrebs, wer zu ungesund ist, einen Herzinfarkt und wer keinen Sport macht, erhöht das Risiko eines Schlaganfalls. Kurzum: Wer nicht auf sich Acht gibt, durchläuft ein höheres Krankheitsrisiko. Aber machen Hypochonder dann nicht eigentlich alles richtig? Immerhin kümmern sie sich um sich, hören auf jedes noch so kleine Signal des Körpers und sind achtsam. Jein, denn aus genau dieser gesundheitlichen Achtsamkeit kann schnell die krankhafte Angst vor Krankheiten entstehen!

Wie macht sich die Angst vor Krankheiten bemerkbar?

Hypochonder, oder Menschen, die an der panischen Angst vor Krankheiten, leiden, durchlaufen in der Regel typische Stationen, die deutlich darauf hinweisen, dass hier keine Spinnerei, sondern vielmehr ein ernstzunehmendes Krankheitsbild dahinter steckt. Wir wollen im Folgenden einen genauen Blick auf typische Anzeichen und Verhalten von Betroffenen werfen, deren Angst vor Krankheiten zu einer tatsächlichen Krankheit werden kann:

1. typisches Merkmal bei Angst vor Krankheiten: Die Beschäftigung mit körperlichen Veränderungen und möglichen Symptomen

Was mit gelegentlichen Begutachtungen des Körpers startet, kann zu einem dominierenden Verhalten im Alltag führen. Man kann hier beinahe von einer Art Zwang sprechen. Der Betroffene untersucht aus Angst vor Krankheiten seinen Körper penibel und intensiv – und das immer wieder. Die alltägliche Untersuchung des Augenweiß, der Muttermale, das ständige Messen des Pulses sind nur wenige der Untersuchungen, die der Betroffene ständig durchführt. Dabei dominiert stets die Panik davor, tatsächlich eine Unregelmäßigkeit zu finden.

2. typisches Merkmal bei Angst vor Krankheiten: Der Betroffene kann an nichts anderes mehr denken, als an eine mögliche Krankheit

In diesem Stadium angekommen, befindet sich der Betroffene bereits in einer Art Teufelskreis, aus der es nur schwierig ist, wieder herauszukommen. Dabei schleichen sich auch häufig unbekannte Erkrankungen in die Gedankenwelt des Patienten ein. Sprich: Ein Arzt könnte sowieso nicht helfen, weil die Krankheit, an der der Betroffene leidet, noch unbekannt ist und auch ein Experte diese nicht diagnostizieren könnte. Im Zuge dessen wird auch der Alltag des Betroffenen beeinträchtigt. Die Angst vor Krankheiten dominiert in diesem Fall den beruflichen, privaten und familiären Alltag des Patienten, sodass dieser sich kaum noch auf andere Themen außerhalb der unerträglichen Angst vor Krankheiten konzentrieren kann und will.

3. typisches Merkmal bei Angst vor Krankheiten: Der ständige Gang zum Arzt

Hypochoder gehen nicht nur oft zum Arzt – der ständige Gang zu einem Spezialisten und Experten ist ihr täglicher Begleiter. Bei jeder körperlichen Beschwerde wird sofort ein Facharzt aufgesucht, bei dem es oftmals nicht bleibt. Vielmehr macht die panische Angst vor Krankheiten etwas ganz anderes: In der Regel werden mehrere Ärzte aufgesucht – die Angst, an einer schweren Krankheit zu leiden, ist beinahe so groß, dass der Betroffene so viele Experten aufsucht, bis ihm endlich einer von ihnen diese Krankheit diagnostiziert. Da dies aber nicht passieren wird, befindet sich der Patient in einem Teufelskreis, aus dem es ohne professionelle Hilfe so gut wie unmöglich ist, herauszukommen.

Warum die Angst vor Krankheiten durch das Internet nur noch mehr befeuert wird.

Hand aufs Herz: Hat nicht jeder von uns schon einmal Symptome bei Doktor Google eingegeben? Die Wahrscheinlichkeit dafür ist ziemlich groß und in der Regel erkennen wir nach einer solchen Suche nach Selbstdiagnose, warum uns Ärzte von dem Eintippen in die Suchmaschine immer wieder abraten! Sätze wie „Wer gesund ist und eine Krankheit googelt, hat sie danach“ machen Sinn, denn wer eine Krankheit sucht, findet sie in den Weiten des Internets schneller als man denkt. Durch das Internet und den uneingeschränkten Zugang darauf finden wir mit nur wenigen Klicks Fachartikel, wissenschaftliche Abhandlungen oder diverse Erfahrungsberichte. Leidet ein Mensch an Angst vor Krankheiten, kann das Nachlesen im Web für einen weiteren Teufelskreis sorgen, aus dem man so schnell nicht wieder herausfindet. Sobald der Betroffene von Symptomen liest oder nach ihnen recherchiert, findet er diese auch bei sich, auch wenn zuvor noch keine Beschwerden dieser Art aufgetreten sind. Wetterbedingte Kopfschmerzen können demnach in Kürze zu der selbst-ergoogelten Diagnose eines unheilbaren Hirntumors werden, während das Recherchieren der Ursachen für eine Lebensmittelunverträglichkeit den handfesten Beweis für Magenkrebs mit sich bringt. Experten sprechen mit Blick auf die durch das Internet verstärkte Form der Angst vor Krankheiten als Cyberchondrie, hierbei handelt es sich jedoch um keine eigene Krankheit, vielmehr wird die Hypochondrie und die damit einher gehende Angst vor Krankheiten des Patienten durch das frei zugängliche Nachlesen im Internet nur noch mehr unterlegt.

Schluss mit der Hypochondrie: Wege aus der Angst vor Krankheiten

Den Weg aus der Angst vor Krankheiten findet der Betroffene oft nur mit professioneller Unterstützung eines Therapeuten. Den ersten Schritt, nämlich den, sich einzugestehen, dass etwas nicht stimmt, muss er aber allein gehen. In den meisten Fällen wissen die Patienten, dass ihre krankhafte Angst vor Krankheiten über das normale Empfinden anderer Menschen hinausgeht. Theoretisch wissen sie, dass sie gesund sind, sich das in der Praxis einzugestehen, ist aber gar nicht zu einfach. Immerhin – und das macht die Angst vor Krankheiten so gefährlich – muss es doch einen plausiblen Grund für all die Symptome geben, die der Betroffene verspürt. Mittels einer Angsttherapie mit einem professionell geschulten Therapeuten kann eine neue Form des in sich Hineinhörens erarbeitet werden, die dem Patienten hilft, die einschränkende Angst vor Krankheiten in den Griff zu bekommen. Der Patient lernt, dass es wichtig ist, in sich hineinzuhören und auf körperliche Symptome zu achten, dass diese aber nicht zwingend ständig eine beängstigende Ursache haben müssen. Die Angst vor Krankheiten muss also hinterfragt werden.

Darüber hinaus sich ein Allgemeinmediziner gesucht werden, zu dem ein Vertrauensverhältnis aufgebaut wird. Der ständige Wechsel von Arzt zu Arzt bringt eine unruhige Grundsituation mit sich, in der der Patient kein Vertrauen, sondern lediglich Skepsis zum Diagnostiker aufbaut. Besteht ein Vertrauensverhältnis zwischen beiden, wird es dem Betroffenen leichter fallen, dem Arzt zu glauben, dass es sich etwa bei den Bauchschmerzen nach dem Verzehr von Hülsenfrüchten um eine Form von Intoleranz und nicht um Bauchspeicheldrüsenkrebs handelt. Im gegenseitigen und ehrlichen Dialog kann demnach die Angst vor Krankheiten thematisiert und entschleunigt werden.

Darüber hinaus kann mit dem Arzt auch eine Art Checkliste erarbeitet werden, welche vermeintlichen Symptome behandelt und hinterfragt werden sollten. So kann, ganz im Sinne, des unter Angst vor Krankheiten lebenden Patienten all das untersucht und ausgeschlossen werden, wovor dieser sich fürchtet.

Bleib gesund und überwinde deine Angst vor Krankheiten!

Streng genommen hat fast jeder von uns Angst vor Krankheiten! Bei dem einen ist sie stärker ausgeprägt, bei dem anderen nicht. Und dann gibt es wiederum Fälle, bei denen die Angst vor Krankheiten krankhaft ist – indem du dich dieser Angst stellst, kannst du sie besiegen! Hol dir Hilfe von einem Therapeuten, stell dich deiner Angst! Die wichtigste Medizin gegen die Angst vor Krankheiten ist die Ehrlichkeit zu sich selbst – gelingt es dir, diesen Schritt zu gehen, wirst du schon bald ein positives und gesundes Leben führen!

Hier finden Sie mehr Informationen über PanikstörungAngstzustände, Angst

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