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Angst besiegen

Angst besiegen:

Mit Selbsthilfe und Life Hacks zurück in ein angstfreies Leben!

Wann ist meine Angst begründet und auch sinnvoll, um mich gegen reale Gefahren zu schützen und wann geht sie weit darüber hinaus, weil sie meinen Alltag beherrscht? Vermutlich hast du dich auch schon mit dieser Frage beschäftigt. Oder du bist bereits einen Schritt weiter und hast festgestellt, dass du unter ernsthaften Angststörungen leidest, die deine Handlungsfähigkeit längst eingeschränkt haben. Dein großes Problem: Wie kannst du diese Angst besiegen und für immer aus deinem Leben verbannen? Hierzu gibt es von Methoden zur Selbsthilfe bis hin zur Psychotherapie (in schweren Fällen) verschiedene Möglichkeiten. Die gute Nachricht lautet: Du bist mit deiner Krankheit nicht allein und es gibt sehr wohl Wege, ein angstfreies Leben führen zu können. Wir wollen dir dabei helfen und präsentieren dir im Folgenden verschiedene Lösungsansätze, mit denen du Panikattacken und Angst besiegen kannst.

Bevor wir dir Lösungen und Life Hacks für den alltäglichen Kampf gegen die Angst präsentieren, ist es wichtig, diese einzuordnen. Nur wenn du deinen Gegner und dessen Stärken sowie Schwächen kennst, kannst du ihn bezwingen und die Angst besiegen. Dieser zugegebenermaßen etwas martialisch anmutende Vergleich bringt uns zu einem Beispiel, das verdeutlicht, worin der Unterschied zwischen einer begründeten Angst und einer mitunter schweren Angststörung liegt.

Bleiben wir doch einfach mal beim Begriff „Gegner“: Stelle dir einmal vor, du wirst bei einem Waldspaziergang völlig unerwartet von einem Wolfsrudel überrascht. Bis zu diesem Zeitpunkt warst du entspannt wie lange nicht mehr, doch mit einem Mal schlägt dein Herz schneller und die Muskeln spannen sich an. In diesem Moment werden jede Menge Stresshormone ausgeschüttet. Was sich zunächst unangenehm anhört, ist jedoch nichts weiter als ein urmenschlicher Schutzmechanismus, der letztendlich Leben retten kann. Ohne diese innerliche Anspannung wäre der Mensch in Gefahrensituationen nicht leistungsbereit und dementsprechend auch nicht in der Lage, entsprechende Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Sobald die Stresssituation überstanden, also die Gefahr gebannt ist, tritt wieder eine Phase der Entspannung ein. Wenn du diese Angst besiegen möchtest, kannst du es dir sparen: Sie besiegt sich von ganz alleine.

 

 

15 Erfolgreiche Tipps um dein Leben von Panikattacken und Angststörungen zu befreien

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Der Unterschied zwischen begründeter und irrationaler Angst

Das oben erwähnte Beispiel zeigt, wie wichtig es grundsätzlich ist, dass wir Angst empfinden. Sobald wir sie spüren, treffen wir eine Entscheidung, die (im Optimalfall) dazu führt, dass sich – bezogen auf die konkrete Situation – die Angst besiegen lässt. Soweit, so gut! Doch was ist, wenn aus objektiver Sicht überhaupt keine Gefahr besteht? In unserem alltäglichen Leben werden wir immer wieder mit den verschiedensten Ängsten konfrontiert – die einen machen sich Sorgen um einen geliebten Menschen, die anderen fürchten sich vor einem Zahnarzttermin. Hier muss man unterscheiden: Wie konkret ist die jeweilige Situation?

Ein Beispiel: Wenn du in deinem Job einen großen Fehler begangen hast, liegt es nahe, dass du dich um deinen Arbeitsplatz sorgst. Wenn du dir hingegen nichts zu Schulden kommen lässt und täglich schlaflose Nächte hast, aus Angst entlassen zu werden, scheint etwas nicht zu stimmen. Um deine Angst besiegen zu können, solltest du wissen, dass jeder Mensch ein anderes Angstniveau hat. Ein mulmiges Gefühl ist nichts Ungewöhnliches und durchaus ertragbar. Entstehen jedoch regelrechte Panikattacken, die sich von Hitzewellen bis hin zu körperlichen Beschwerden äußern, muss das Problem aus der Welt geschaffen werden, bevor es Oberhand nimmt. Genau hier liegt die Grenze: Solange sich die Angst nach einer überstandenen und begründeten Gefahrensituation von alleine verabschiedet, ist alles im Rahmen. Wird die Panik jedoch ein ständiger Begleiter und schränkt deine Handlungsfähigkeit (sei es psychisch und/oder physisch) ein, musst du die Angst besiegen!

5 verschiedene Angsttypen im Vergleich

Grundsätzlich wird die Angst in verschiedene Typen beziehungsweise Gruppen unterteilt. Diese wollen wir im Folgenden kurz auflisten, denn alle haben gemeinsam, dass dein Leben nachhaltig eingeschränkt wird und du die jeweilige Angst besiegen solltest – und zwar nicht nur vorübergehend, sondern nachhaltig.

Im Allgemeinen unterscheidet man zwischen …

  • Phobien:
    Diese sind an bestimmte Situationen, Orte oder Begegnungen Beispiele: Du hast Angst vor bestimmten Tieren, etwa Spinnen (Arachnophobie) oder leidest unter Platzangst (Agoraphobie) und meidest aus diesem Grund Menschenansammlungen. Es ist sogar eine Herzphobie bekannt. Selbst mehrfache Untersuchungen mit negativem Befund tragen nicht dazu bei, die Angst besiegen zu können.
  • Soziale Angst:
    Wenn es dir Probleme bereitet, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten, ist es möglich, dass du von einer sozialen Angst betroffen bist. Im Mittelpunkt zu stehen, ist für dich unerträglich. Häufig wird auch die Platzangst hierzu gezählt und nicht als Phobie angesehen. Du musst diese soziale Angst besiegen.
  • Panikattacken:
    Eine Panikattacke kann natürlich eine Folge der Phobie sein, doch hiermit ist eher jene gemeint, die ohne einen eindeutigen Auslöser auftritt. Oft kommt die Angst zu sterben oder komplett die Kontrolle zu verlieren wie aus dem nichts. Die körperlichen Symptome (zum Beispiel Herzklopfen oder Schwindelgefühle) sind extrem, ebben aber nach einer gewissen Zeit wieder ab.
  • Generalisierte Angst:
    Der Name deutet bereits darauf hin, dass es sich hierbei um eine oft monatelang anhaltende Angststörung handelt. Unruhe oder Schlaflosigkeit steigern sich schleichend immer weiter – bis zur kompletten Erschöpfung. Häufig sind es irrationale Gedanken, dass einem geliebten Menschen etwas zustoßen könnte.
  • Angst vor der Angst:
    Die so genannte Angst vor der Angst ist in der Regel eine Folge der Panikattacke. Man meidet die jeweiligen Orte oder vergleichbare Situationen, weil die Erinnerung an die letzte Attacke als zu schlimm empfunden wird. Die Angst vor der Angst besiegen, sollte unbedingt in Angriff genommen werden, denn im Gegensatz zu der kurzen Panikattacke selbst, ist diese Form der Angst langwierig und nervenzehrend.

Mit psychotherapeutischer Hilfe die Angst besiegen!

Die Symptome der verschiedenen Typen sind relativ ähnlich und man muss die jeweilige Angst besiegen, um wieder ein glückliches Leben führen zu können. Jeder, der schon einmal eine Panikattacke erlitten hat, wird diese Beschwerden kennen: Man fängt an zu zittern, verspürt eine Enge im Brustbereich und das Herz schlägt schneller als normal. Viele Patienten hyperventilieren, bekommen Krämpfe oder ein Schwindelgefühl, das bis hin zur Ohnmacht führen kann. Möchtest du deine Angst besiegen, solltest du in Erwägung ziehen, psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Auch wenn der erste Gang zum Facharzt sicherlich nicht leicht fällt, lass dir gesagt sein, dass es sich lohnt, denn eine zielgerichtete, individuelle Therapie wird dir das Leben erleichtern. Wichtig ist, dass du dir deine Krankheit eingestehst und dir klar wird, dass etwas geschehen muss. Psychiater oder Psychotherapeuten können auf verschiedene Therapiewege zurückgreifen und diese mit Entspannungsmethoden und unter Umständen Medikamenten begleiten.

Natürlich gibt es auch jede Menge Selbsthilfetipps, mit denen du praktisch schon heute beginnen kannst. Um die Angst besiegen zu können, solltest du zwar unbedingt mit deinem Arzt über dein Problem sprechen, doch auch parallel zur Therapie ist es ratsam, selbst die Initiative zu ergreifen. Versuche unbedingt, deine Selbstheilungskräfte anzukurbeln – und zwar indem du Sport treibst. Viel Bewegung ist gut, um die Durchblutung zu verbessern und die Körperfunktionen zu stärken. Dies trägt erwiesenermaßen dazu bei, dass du deine Angst besiegen kannst. Allerdings übertreibe es nicht, denn wenn Sport zu Stress wird, ist dies eher kontraproduktiv. Grundsätzlich solltest du alles dafür tun, ein möglichst gesundes Leben zu führen. Sowohl in Sachen Sport als auch Ernährung ist Selbstdisziplin gefordert. Ein ausgewogener Lebensstil hilft dabei, die Angst besiegen zu können. Wie bereits angedeutet, solltest du Stresssituationen meiden. Teile dir deine Aufgaben besser ein und binde die Meinung deines Arztes in dein Stressmanagement mit ein. Viele Gesundheitszentren bieten zu diesem Punkt übrigens Kurse an.

Lerne, dich zu entspannen und Konflikte zu lösen!

Häufig ist in Bezug auf Angststörungen von der so genannten Konfrontationstherapie die Rede, die Angst besiegen soll. Grundsätzlich ist es sicherlich sinnvoll, sich der Angst zu stellen und sie eben nicht zu verdrängen. Dennoch würden wir dir nicht raten, dass du dich ohne Hilfe in eine für dich schreckliche und unüberwindbare Situation stürzt. Dies kann zu traumatischen Erlebnissen führen. Du solltest dich in Rücksprache mit deinem Arzt Step by Step herantasten. Hierbei kommt es auf grundsätzliche Methoden an, die dir persönlich gut tun und dir Entspannung bringen.

Mit autogenem Training oder progressiver Muskelentspannung kannst du Angst besiegen. Erwarte allerdings nicht schon nach den ersten Einheiten Wunderdinge. Der Weg aus der Angst ist ein langwieriger Prozess, der auch ein Stück weit Geduld erfordert. Sollten sich deine Ängste auf dir nahe stehende Menschen beziehen, ist zu empfehlen, mögliche Konflikte aufzuarbeiten, etwa in Form von Gruppen- oder Einzeltherapien, in denen zwischenmenschliche Probleme aus der Welt geschafft werden. Entscheidend ist übrigens vor allem, dass du deine Ängste ernst und nicht auf die leichte Schulter nimmst. Wenn du deine Angst besiegen möchtest, dann musst du erkennen, dass du Hilfe brauchst. Es ist der erste von vielen Schritten in ein Leben ohne Panik.

Angst besiegen mit diesen 10 Life Hacks!

1. Tägliche Ablenkung

Versuche dich mit entspannenden Tätigkeiten abzulenken, indem du beispielsweise Kreuzworträtsel oder Sudoku löst. Auch PlayStation spielen oder Stricken kann zur Beruhigung beitragen und dir beim „Angst besiegen“ helfen.

2. Putzen

So komisch es klingt: Werde zur Putzfee und bringe deine Wohnung auf Hochglanz. Diese Tätigkeit lenkt nicht nur ab, sondern gibt dir auch ein zufriedenes Gefühl. Jedesmal, wenn du beispielsweise in deine geputzte Küche gehst, siehst du, was du auf die Beine gestellt hast. Du fühlst dich nützlich und beweist dir, dass du trotz deiner Krankheit Dinge in Angriff nehmen kannst. Eine effiziente Möglichkeit, mit der sich Angst besiegen lässt.

3. An die frische Luft

Wer seine Angst besiegen möchte, sollte sich das Ziel setzen, jeden Tag mindestens eine halbe, besser eine volle Stunde, an der frischen Luft in Bewegung zu sein. Die heilende Kraft der Natur wird dir helfen, den Kopf freizubekommen und dir ein angenehmes Gefühl zu geben. Ein Spaziergang durch den Wald ist zum Beispiel auch bei Platzangst möglich.

4. Führe ein Tagebuch

Setze dir klare Ziele und plane deinen Tag, indem du ein Tagebuch anlegst. Die Angst vor dem Unbekannten kann nämlich Panikattacken auslösen. Dieses Problem schaffst du mit einem Tagebuch aus der Welt – und schreibe unbedingt auch täglich Dinge auf, die dir gut getan und Spaß gemacht haben. So kannst du Angst besiegen!

5. Lachen ist die beste Medizin

Natürlich sollst du deine Sorgen und Ängste ernst nehmen, doch manchmal kann es auch helfen, sie einfach mal wegzulachen. Schaue dir lustige Filme an oder erinnere dich (wenn möglich auch in Gesprächen mit nahestehenden Personen) an besonders witzige Situationen aus der Vergangenheit – frei nach dem Motto „Lachen ist die beste Medizin“.

6. Gegenstände drücken

Mit dieser Methode wirst du deine Angst besiegen können – zwar nicht nachhaltig, aber zumindest für den Moment. Kaufe dir entweder einen Stressball und drücke dein Kuscheltier ganz fest. Es ist eine perfekte Ablenkung für das Gehirn.

7. Aromatherapie

Angenehme Düfte helfen dabei, die Angst besiegen zu können. Frische Blumen in der Wohnung oder ein Bad mit einem wohlriechenden Badezusatz entspannt deinen Geist und deinen Körper. Dagegen müssen Panikattacken erst einmal ankommen!

8. Trinken ist gesund!

Es ist allgemein bekannt, dass ein Mensch viel trinken muss. Auch in Bezug auf Angststörungen wird es helfen, jede Menge Wasser oder auch Tee zu sich zu nehmen. Trinken beugt unter anderem Kopfschmerzen vor, die nicht selten mitverantwortlich für den Ausbruch einer Panikattacke sind.

9. Geregelter Tagesablauf

Ein geregelter Tagesablauf hilft dabei, die Angst besiegen zu können. Versuche jeden Tag in etwa zur gleichen Zeit aufzustehen und deine Mahlzeiten zu einer ähnlichen Uhrzeit einzunehmen. Je mehr Klarheit in deinem Leben, desto besser wirkt es sich auf die Krankheit aus.

10. Eine helle Wohnung

Um die dunklen Gedanken vertreiben zu können, raten wir dir, deine Wohnung so hell wie möglich einzurichten. Helle, gerne auch bunte Wände und große Fenster mit einem freien Blick auf das reale Leben wirken sich gesundheitsfördernd aus. Willst du deine Angst besiegen, dann verstecke dich nicht hinter deinen Vorhängen, auch wenn dir manchmal danach sein mag.

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